Warum ich Politikern nicht traue
Es ist eigentlich kein Wunder, dass es um alles Verschwörungstheorien gibt. Jacko wurde ermordet, Die Mondlandung sei nicht echt gewesen und die Twin-Towers wurden damals von der eigenen US-Regierung gesprengt. Ja selbst der King des Rock'n Roll soll noch leben. Gut, die zwei Kings werden nichts mit staatlichen Einrichtungen zu tun gehabt haben, aber schon alleine dass es Menschen im eigenen Volk gibt, die ihrer Regierung solch einen Betrug wie in den zwei genannten Fällen zutrauen, ist schon erstaunlich. Wie kommen die Menschen dazu, ihrer Regierung so zu misstrauen? Dieses Phänomen bleibt allerdings nicht nur den Amerikanern vorbehalten. Auch in Deutschland gibt es genügend Mythen und Skandale, die es nicht leicht machen, den Bürgervertreter an der Spitze des Landes zu vertrauen. Auf ein Beispiel hat mich ein Freund gebracht. Es fand in Hessen statt und der Landeschef Roland Koch (CDU) spielt hier zwar nur indirekt, aber doch die Hauptrolle.
In Frankfurt am Main sitzen viele Banken. Banken wie die Commerz- Deutsche Bank, die ihren Kunden geholfen hatten, viel Geld am Fiskus vorbei ins Ausland zu transferieren. Für solche Fälle gibt es in der Steuerfahndung ein speziell geschultes Team, welches genau hier Steuersünden aufdecken soll. Doch scheinbar waren sie zu gut. Anfänglich wurden sie nur in ihrer Arbeit behindert. Als die Steuerfahnder sich aber dagegen wehrten, folgte Mobbing, Disziplinarstrafen, Versetzungen und zum Schluss das Ende der Abteilung. Einige besonders Aufmüpfige wurden gar dienstuntauglich erklärt, durch einen Psychiater, der nun selbst im Fokus von Ermittlungen steht. Er soll "durch Gefälligkeitsgutachten der hessischen Finanzbehörde geholfen" haben, "unbequeme Beamte loszuwerden".
Warum werden aber Beamte, die dem Staat viel Geld bringen, dermaßen Schach-Matt gesetzt?
Hier gibt es bis jetzt aber nur Spekulationen. Matthias Thieme von der Frankfuerter Rundschau beschreibt diese auf deren Online-Portal wie folgt:
Anweisungen aus der hohen Landespolitik, von Finanzminister Karlheinz Weimar und Ministerpräsident Roland Koch (beide CDU) wurden vermutet. Sie hätten kein Interesse an einer umfassenden Verfolgung der Steuerdelikte gehabt, die auch viele einflussreiche Persönlichkeiten betroffen hätte, heißt es in Ermittlerkreisen. Bewiesen wurde das nie.
Selbst wenn die Verantwortung nicht bis in die hessische Regierung reicht, zeigt dieses Beispiel deutlich, wie mit Macht umgegangen wird und die Politik-Verdrossenheit der Deutschen sollte eher in Politiker-Verdrossenheit umbenannt werden. Wir brauchen frischen Wind in unserem Land. Der kann aber nicht von den Alteingesessenen von CDU/SPD/Grünen/FDP/Linken kommen. Wir brauchen eine ganze Reform des Systems.
http://www.rosenheim24.de/deutschland/nervenarzt-stellt-steuerfahnder-kalt-ro24-400620.html
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Steuerfahndung-Frankfurt-Eiskalt/649420.html
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