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    <title>Die Rote Couch - Ein parteiloses Blog - Gesellschaft</title>
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    <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 04:47:00 GMT</pubDate>

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    <title>England und das Hausgemachte Problem</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/189-England-und-das-Hausgemachte-Problem.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Admin)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Viel ist schon gesagt über die Krawalle in England. Mehrere Nächte hintereinander plünderten und zerstörten hauptsächlich Jugendliche Geschäfte in London, Manchester und Liverpool sowie in anderen britischen Städten. Dabei verloren 5 Menschen ihr Leben und mehr als 2000 wurden verhaftet. Der Auslöser für diese Ausschreitungen war der Tod des 29-Jährigen Mark Duggan, der bei seiner Verhaftung am 4. August von der Polizei erschossen wurde. Zwei Tage später folgte eine zunächst friedliche Demonstration vor einer örtlichen Polizeistation, die die Aufklärung des Todesfalls forderte. Später am Abend eskalierte die Situation – den Ausgang kennen wir inzwischen.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Einen Tag nach den ersten Ausschreitungen erzählte uns Martin Fletcher, NBC News Korrespondent von einem jungem Mann, der von einem Reporter gefragt wurde, ob die Krawalle der richtige Weg seien, die Unzufriedenheit auszudrücken. Das bejahte dieser und sagte, Sie würden jetzt nicht mit mir reden, wenn wir nicht randalieren würden. Zusätzlich ergänzte er, dass vor zwei Monaten 2000 Menschen friedlich vor Scotland Yard protestierten, aber nichts darüber sei in der Presse geschrieben worden. Und jetzt, mit ein paar Randalen, blicken alle zu uns.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was den Sozialromantikern das Herz vor Freude dahinschmelzen lässt, ist aber nur die halbe Wahrheit und nur ansatzweise eine Erklärung der Geschehnisse in England. Mehrere Tage wütete der Mob wobei nicht nur Fahrzeuge und Geschäfte angefackelt, sowie Elektronik und Klamotten gestohlen wurden. Fünf Menschen verloren während dieser Krawalle ihr Leben. Dabei handelte es sich nicht um Randalierer oder Polizisten, nein, es wurden Menschen getötet, die Eigentum vor Diebstahl und Brand zu schützen suchten. Spätestens hier hört das Schwarz-Weiß-Gemalhe aber auf, die den Randalierer als einen sich aus der Unterdrückung befreien wollenden, ja, kann man Aufständischen dazu sagen, darzustellen? Aufständiger Unterdrückter, oder gar Revoluzzer klingt nach politischen Idealen, nach Zielen, oder nach einen Missstand, auf den mit Demonstrationen bewusst aufmerksam gemacht werden soll. So wie die Demonstrationen und Aufstände des arabischen Frühlings, die unter anderem von steigenden Nahrungspreisen ausgelöst wurden, und dann in laute Forderungen nach mehr Menschenrechten mündeten.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In England herrschte aber eine ganz andere Situation. Mögen am Anfang der Unruhen noch die Todesschüsse auf Duggan der Grund für die Proteste gewesen sein, und mag zu Beginn die klare Forderung nach Aufklärung bestanden haben, entwickelten sich daraus Plünderung und Vandalismus, die in Sachschäden in Millionenhöhe mündeten und nicht zuletzt 5 Menschenleben forderten. &lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wo also sind hier die klaren und bewussten Forderungen nach Besserungen von Lebensumständen? Auf welche Missstände wollten die „Protestler“ aufmerksam machen? Das alles sucht man hier vergebens. Am Ende war es die reine Lust am Zerstören und stehlen, oder dem Haben wollen von etwas, was man sich nicht leisten konnte. Und es wurde auch nicht vor Menschenleben halt gemacht.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun sucht natürlich jeder nach den tiefer sitzenden Ursachen der Krawalle, um erklären zu können, was in den Nächten dort vorgefallen ist. Und so bildete sich in den vergangenen Tagen eine Interpretationsrichtung heraus, die die Ursachen in 2 Punkten zusammenfasst. Zum einen steht dort natürlich das soziale Milieu. Fast alle Festgenommenen leben verarmt und ohne Arbeit von der Stütze. Vergessen in den verarmten Vierteln, an denen die Wirtschaft jeden Tag, jede Woche und jedes Jahr vorbeibrummt. Auf der anderen Seite eine Gier ist Geil Mentalität, die mit der Gier alles zu rechtfertigen sucht.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Eine Mentalität die den Nachbarn auch noch die letzte Unterhose ausziehen würde, um die eigenen Begehren zu befriedigen. Eine Mentalität die von Banker, Politikern und der Oberschicht tagtäglich vorgelebt. Wir erinnern uns an die Bailouts, wo trotz der durch den Staat geretteten bankrotten Banken die Spekulanten ihren Bonus einstreichen durften. Politiker, die ihr Entenhaus auf dem Teich ihres Landsitzes oder die Taxigebühren der Ehefrau über die Vergünstigungen ihrer politischen Position abzurechnen versuchten. Oder das aktuelle Beispiel, wo hochbezahlte Emissionshändler noch zusätzlich betrügen müssen, um den Gewinn zu vergrößern. Gier ist halt Geil.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und, weil diese Erklärungsansätze nun, nach ein paar Tagen vorliegen, kann David Cameron, der britische Premier nicht bei seiner einfachen Betrachtungsweise vom einfachen, vielen Kriminellen, der mit härtester Hand bestraft werden muss, bleiben. Deswegen warf er nun sich und seiner Regierung vor, eine der schlimmsten Seiten der menschlichen Natur seit den letzten heftigen Krawallen in den 80er Jahren ignoriert und vernachlässigt zu haben; Es muss, wie scheinbar immer, erst etwas schreckliches passieren, damit die sozialen Probleme als Probleme der Gesellschaft erkannt werden. Allerdings hält das meist nicht lange. Bis neue Krawalle ausbrechen werden.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nicht das mich jetzt jemand falsch versteht. Für Gewalt gibt es keine Rechtfertigung. Punkt. Die Probleme, die dazu führen, müssen endlich adäquat gelöst werden. Und da reicht es nicht, einen Swimmingpool oder ein Jugendzentrum in den problemvierteln zu bauen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 06:47:00 +0200</pubDate>
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    <title>A wie Athen</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/186-A-wie-Athen.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die ersten Toten sind zu beklagen. Drei Menschen kamen in den Flamen von Bank-Filialen um, die von Demonstranten in Brand gesetzt wurden. Selbst das Parlamentsgeb&amp;#228;ude wurde vom w&amp;#252;tenden Mob angegriffen. Ausnahmezustand in Athen? Sind das die Anf&amp;#228;nge einer neuen Revolution?&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die griechischen Politiker galten schon lange in ihrem Heimatland als korrupt und unf&amp;#228;hig. Die Schulden t&amp;#252;rmen sich schon seit vielen Jahren auf und wurden mit viel Phantasie und Tricks der Europ&amp;#228;ischen Union vorenthalten. Auch Deutschland griff in der Vergangenheit, oder &amp;#252;berlegt zumindest, &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2605388_Schuldenbremse-Berlin-diskutiert-griechische-Loesung.html&quot;&gt;mit einigen Kniffen die Bilanzen zu versch&amp;#246;nern&lt;/a&gt;. Nachdem aber die Schuldenfalle Griechenland einholte, muss nun an allen Ecken und Enden gespart werden.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach Griechenland k&amp;#246;nnte dessen aktuelles Szenario bald schon auf andere L&amp;#228;nder zutreffen. Spanien und Portugal sind die ersten L&amp;#228;nder die den Griechen wohl folgen k&amp;#246;nnten. Und Deutschland steht auch nicht wirklich solide da. Zu viele Ausgaben stehen zu wenigen Einnahmen gegen&amp;#252;ber. Das bedeutet, auch hier muss irgendwo gespart werden. Dumm ist nur, dass der Pl&amp;#246;bs auf der Stra&amp;#223;e dies meist nicht wahrhaben will. Nicht anders ist der Erfolg der CDU/FDP bei der letzten Bundestagswahl zu erkl&amp;#228;ren, da beide, zwar die FDP noch mehr und bei einem anderen Klientel, mit Steuererleichterungen geworben haben.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn Deutschland also nicht auch, so wie die Griechen praktisch bankrott gehen will, m&amp;#252;ssen die Ausgaben reduziert, oder die Einnahmen erh&amp;#246;ht werden. Witzigerweise kommt hierf&amp;#252;r bei den Parteien meist nur die Schicht in Frage, die sowieso schon (fast) ganz unten steht, oder die sich gerade so ein angemessenes Leben leisten kann. Und das weckt Unmut.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Bei den Griechen scheint dieses ber&amp;#252;hmte Fass nun voll zu sein. Je nachdem wie solidarisch sich dort die Menschen mit den Beamten, die derzeit die drastischsten Einsparungen ertragen m&amp;#252;ssen, zeigen, und welche Bev&amp;#246;lkerungsgruppe(n) zus&amp;#228;tzlich f&amp;#252;r den n&amp;#246;tigen Sparkurs bluten m&amp;#252;ssen, wird der Tropfen, der zu viel f&amp;#252;r das Fassungsverm&amp;#246;gen des Fasses ist, bald kommen. Und dann lohnt es sich wieder, f&amp;#252;r etwas zu k&amp;#228;mpfen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 05 May 2010 17:18:43 +0200</pubDate>
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    <category>Bankrott</category>
<category>Finanzkrise</category>
<category>Griechenland</category>
<category>Pleite</category>
<category>Revolution</category>

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    <title>Der Glauben - Das Ende einer Ära?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/185-Der-Glauben-Das-Ende-einer-AEra.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich habe immer schon gesagt, der Glaube des Menschen ist das Wichtigste f&amp;#252;r sein Leben. Er treibt ihn vorw&amp;#228;rts, auch wenn der Weg noch so steil den Berg hinauf f&amp;#252;hrt. Selbst die wildesten Fl&amp;#252;sse, die dichtesten Dschungel und die eisigsten St&amp;#252;rme sind f&amp;#252;r den Menschen, wenn er denn will, kein un&amp;#252;berwindliches Hindernis mehr. Dabei ist es egal, ob man an sich selbst, an Gott, an die Natur oder in die Technik glaubt. Solange er da ist, und einem die Sicherheit gibt, wof&amp;#252;r dies alles erreicht werden soll, k&amp;#246;nnen auch die schlimmsten R&amp;#252;ckschl&amp;#228;ge gemeistert werden. Wie in guten, so in schlechten Zeiten - wie uns eine bekannte Wendung versichert.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Doch aber genau wegen dieser bedeutungsvollen Stellung in unserem Leben, ist der Glaube auch der gr&amp;#246;&amp;#223;te Angriffspunkt. Der Magazin-Verk&amp;#228;ufer an der Haust&amp;#252;r, der Klingelton-Vertreiber im Internet oder auch der Finanzberater in der Bank, sie alle versuchen uns in dem Glauben zu lassen, dass das gerade abgeschlossene Gesch&amp;#228;ft genau das eine Gesch&amp;#228;ft unseres Lebens sei, obwohl eben besagte Vertreter genau wissen, welche Stolpersteine und Haken sich in den unterzeichneten Vertr&amp;#228;gen verbergen. Doch diese Beispiele sind meist nur kleine Fische, die sich in den dunklen Tiefen des Abgrundes t&amp;#252;mmeln. Ein besonders dicker Brocken scheint die katholische Kirche zu sein.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nat&amp;#252;rlich gibt es einen feinen Unterschied zwischen dem Glauben, ein gutes oder schlechtes Gesch&amp;#228;ft abgeschlossen zu haben, und dem Glauben, dass eine &amp;#252;bernat&amp;#252;rliche Macht f&amp;#252;r unser Leben verantwortlich sei. Eine Macht, die &amp;#252;ber uns wacht und uns am Ende f&amp;#252;r unsere Taten zu Lebenszeiten belohnt, oder bestraft. Zweiterer beeinflusst das Leben noch st&amp;#228;rker, als einem (kleinen?) Betrug aufgesessen zu sein. Denn der ganze Tagesablauf, Werte und Weltanschauungen werden durch eine Religion gepr&amp;#228;gt und beherrscht. Das gilt nicht nur f&amp;#252;r die katholische Kirche, sondern f&amp;#252;r jede Religionsgemeinschaft, und sei sie auch noch so klein.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zwar nicht oft, aber doch immer wieder wird in den Medien von den Schreckenszeiten dieser kleinen &amp;quot;Gemeinden&amp;quot; (auch abf&amp;#228;llig als Sekten bezeichnet) berichtet. So werden Grausamkeiten, die auf Grund ihres Glaubens durchgef&amp;#252;hrt werden, publik. Sei es der Hungertod eines Kindes, welches nicht aufh&amp;#246;ren wollte zu schreien, Massen-Vergewaltigungen oder Massen-(Selbst-)Morde; ein unglaubliches Leid wird damit verbreitet.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun steht auch die katholische Kirche am Pranger. Immer &amp;#246;fter werden F&amp;#228;lle bekannt, die von sexuellen sowie gewaltt&amp;#228;tigen Missbrauch gegen&amp;#252;ber Schutzbefohlenen zeugen. Hochgerechnet auf die Anzahl von Priestern, ist diese Zahl aber noch verschwindend gering. Denn in der Presse tauchen nie die positiven Beispiele eines leidenschaftlichen Katholiken auf, der seine Religion bis in das kleinste befolgt, auslebt und seiner Gemeinde ein gutes Vorbild ist. Selbst wenn, w&amp;#252;rde das wohl nicht viel nutzen. Zu stark wird die &amp;#246;ffentliche Meinung von den wenigen (wenn es denn wenige sind, hoffentlich) schlechten Beispielen gepr&amp;#228;gt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Glauben braucht zudem eine wichtige Zutat - Glaubw&amp;#252;rdigkeit. Eine Firma wird nicht &amp;#252;berleben, wenn niemand den Glauben hat, dass dessen Produkte f&amp;#252;r einen richtig, bzw. wichtig seien. Sportler, die dopingfreies Benehmen versicherten, aber sp&amp;#228;ter &amp;#252;berf&amp;#252;hrt wurden, verlieren ihre Anh&amp;#228;nger und Sponsoren. Kinder die Drogen nehmen, dies aber vehement bestreiten, brauchen lange, um das Vertrauen der Eltern wieder zu gewinnen. Eine Partei, die werbewirksam f&amp;#252;r eine saubere Politik wirbt und dann im Spendensumpf versinkt, verliert Zustimmung beim W&amp;#228;hler. Eine Religionsgemeinde, die N&amp;#228;chstenliebe und gewaltfreies Leben propagiert, macht sich unglaubw&amp;#252;rdig, wenn sexueller und gewaltt&amp;#228;tiger Missbrauch an Minderj&amp;#228;hrigen &amp;#246;ffentlich wird.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In allen F&amp;#228;llen sind die Reaktionen aber meist gleich: So lange abstreiten, bis das leugnen nichts mehr hilft.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wie im Fall des Augsburger Bischofes Mixa. In den vergangenen Wochen meldeten sich Zeugen, die dem Bischof gewaltt&amp;#228;tiges Verhalten ihnen gegen&amp;#252;ber vorwerfen. Dies geschah zu einer Zeit, wo die Opfer noch Kinder waren und vom Bischof, damals noch Pfarrer, betreut wurden. Die erste Reaktion des katholischen Hirten - er stritt die Vorw&amp;#252;rfe ab. Sp&amp;#228;ter gab er zu, die eine oder andere Watschen verteilt zu haben. Das w&amp;#228;re aber zu jener Zeit ja auch so &amp;#252;blich gewesen und die Kinder h&amp;#228;tten dies wissen m&amp;#252;ssen. H&amp;#228;tten sie?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wahrscheinlich stand Bischof Mixa damals auf dem Standpunkt, die Kinder h&amp;#228;tten auch noch die andere Wange hinhalten m&amp;#252;ssen. Au&amp;#223;erdem bezweifle ich ganz stark, dass diese Methoden, seien sie auch noch so passend in jener Zeit gewesen, zu der Lehre der katholischen Kirche passen. Hinzu kommt, dass die Opfer, von denen sich immer mehr meldeten, nicht nur von Watschen, sondern auch von Schl&amp;#228;gen mit der Faust und von Pr&amp;#252;gel auf den Hintern mit Stock oder Teppichklopfer sprechen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch wenn der Bischof nun seinen R&amp;#252;cktritt angeboten hat, es bleibt eine Wunde zur&amp;#252;ck. Eine Wunde im Glauben an die katholische Kirche. Diese Wunde wird stetig wieder aufgekratzt, je mehr Meldungen &amp;#252;ber den Missbrauch der Macht an die &amp;#214;ffentlichkeit dringen. Und irgendwann einmal wird diese Wunde nicht mehr heilen k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun ist das ein Beispiel unter vielen. Holocaust-Leugnungen, sexueller wie gewaltt&amp;#228;tiger Missbrauch zeugen von einer Arroganz innerhalb der Kirche, und bilden wohl nur die Spitze des Eisberges. In Frankreich wird einem Bischof von einem Kardinal gedankt, weil dieser einen Priester, der sich an Kindern vergangen hatte, nicht den Beh&amp;#246;rden meldete.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Diese Beispiele sollten aber nicht den Glauben an die katholischen Lehren per se in Frage stellen. Sie zeigen nur deutlich, wie Macht in einer einflussreichen Position korrumpieren kann. Trotzdem ersch&amp;#252;ttern diese Vorkommnisse die Glaubw&amp;#252;rdigkeit eben jener Institution, die sich als der Bewahrer dieses Glaubens sieht. Wenn aber die Bewahrer den eigenen Glauben nicht vertreten, wie soll dann der einfache Mensch an dem eigenen Glauben festhalten?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;R&amp;#252;cktrittsforderung aus Politik oder Gesellschaft, wie sie im Falle des Bischofs Mixa laut wurden, sind aber l&amp;#228;cherlich. Die katholische Kirche ist eine eigenst&amp;#228;ndige Institution, die das Recht auf Selbstbestimmung besitzt, und auch besitzen sollte. Dass diese Selbstverwaltung im Rahmen der geltenden Gesetze besteht, ist selbstverst&amp;#228;ndlich. Aber die Kirche ist mit ihrer Politik, sei es die Aufkl&amp;#228;rung von Missst&amp;#228;nden oder das besetzen relevanter Posten, auch selbst verantwortlich, wie glaubw&amp;#252;rdig sie sich selbst am Ende als Institution macht.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:07:45 +0200</pubDate>
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    <category>Bischof</category>
<category>Glauben</category>
<category>katholische</category>
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<category>Missbrauch</category>
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    <title>Hartz-IV gescheitert?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/180-Hartz-IV-gescheitert.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p&gt;Nach f&amp;#252;nf Jahren Hartz-IV lassen nur wenige ein gutes Haar an der Reform. Das Ziel, den Arbeitslosen den Weg zur&amp;#252;ck zur Vollzeitbesch&amp;#228;ftigung scheint weit verfehlt. Ist Hartz-IV damit gescheitert?&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Am Ziel gemessen kann es dazu nur ein klares &lt;em&gt;Ja &lt;/em&gt;geben. Allerdings ist daran nicht Hartz-IV selbst schuld. Im Grunde ist es egal, wie auch immer ein soziales Programm hei&amp;#223;t oder aussieht, wenn am Ende eines fehlt: Arbeitspl&amp;#228;tze.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Dabei geht es nicht um die Arbeitspl&amp;#228;tze, welche die Bezeichnung nicht verdienen, welche dem Arbeitnehmer nicht das geben k&amp;#246;nnen, was er f&amp;#252;r ein anst&amp;#228;ndiges Leben braucht - n&amp;#228;mlich einen ordentlichen Verdienst, der neben seinen Lebenserhaltungskosten auch ein individuelles Leben garantiert, wo er seine Interessen entwickeln und ausleben kann.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Dabei geht es nicht um die gr&amp;#246;&amp;#223;te Oldtimer-Sammlung oder um exotische Statuen aus fernen L&amp;#228;ndern. Aber ein Mensch muss in der Art und Weise f&amp;#252;r sich sorgen k&amp;#246;nnen, dass er sich mehr leisten kann, als nur zu &amp;#252;berleben. In unserer heutigen fortschrittlichen Welt, in humanistischer als auch in technischer Hinsicht, mit all seinen Gelehrten und Intellektuellen sollte es doch kein Problem sein, dieses Ziel zu erreichen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Arbeitspl&amp;#228;tze zu schaffen, die ihren Namen auch wirklich verdienen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Da Holger Steltzner auf FAZ-Online diese simple L&amp;#246;sung nicht erkennt, bleibt ihm nichts weiter &amp;#252;brig als den &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E6A27BC0906AF41F49A0DA412A7F1B3D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Fehler im System von Hartz-IV zu suchen&lt;/a&gt;. Zwar spricht er die richtigen Probleme an, wie:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;wenn n&amp;#228;mlich Millionen, die hart arbeiten, sehen, dass sie ohne Anstrengung das gleiche &amp;#8222;Einkommen&amp;#8220; erzielen k&amp;#246;nnten wie diejenigen, die vom Sozialsystem leben. Wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt, fehlt ein wichtiger Anreiz, sich anzustrengen.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Aber er bleibt an seinem eigenen Horizont h&amp;#228;ngen. Denn seine L&amp;#246;sungen wie&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Statt eines staatlichen Kombilohnmodells, das neben dem Bezug von Hartz IV die Aufnahme einer geringf&amp;#252;gigen Besch&amp;#228;ftigung beg&amp;#252;nstigt (mit etwas zus&amp;#228;tzlicher Schwarzarbeit verdient man schnell mehr als Handwerker, Busfahrer oder Krankenschwestern), sollte k&amp;#252;nftig st&amp;#228;rker die Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Besch&amp;#228;ftigung gef&amp;#246;rdert werden.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;scheitert an dem Angebot von wahren Arbeitspl&amp;#228;tzen. Er bleibt h&amp;#228;ngen im System Hartz-IV ohne dar&amp;#252;ber hinaus zu schauen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Hartz-IV geh&amp;#246;rt abgeschafft. Nicht aus den Gr&amp;#252;nden, wie sie landauf und landab zu h&amp;#246;ren sind. Nicht weil Harzt-IV Sozialschmarozer f&amp;#246;rdert, auch nicht weil dieses Sozialprogramm einen Menschen entw&amp;#252;rdigt. Es geh&amp;#246;rt abgeschafft, weil eine stabile Gesellschaft solch ein Programm nicht braucht. Denn eine stabile Gesellschaft hat begriffen, dass jeder Mensch nicht nur gleich ist, sondern dass er durch seine nat&amp;#252;rliche Auspr&amp;#228;gung, also seinen Leistungs-M&amp;#246;glichkeiten eingeschr&amp;#228;nkt ist. Das bedeutet, dass eine wahre Leistungsgesellschaft nicht darauf achtet, wie ersetzbar eine Arbeitskraft ist, sondern darauf, welche Leistungen jeder einzelne bereit ist, im Verh&amp;#228;ltnis zu seinen M&amp;#246;glichkeiten f&amp;#252;r die Gesellschaft zu erbringen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:10:52 +0100</pubDate>
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    <title>Wie wichtig ist die digitale Überwachung?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/178-Wie-wichtig-ist-die-digitale-UEberwachung.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn ich mir den Artikel auf &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,673103,00.html&quot;&gt;Spon &amp;#252;ber die &amp;quot;Sicherheitspanne&amp;quot; am M&amp;#252;nchner Flughafen&lt;/a&gt; durchlese, frage ich mich, wof&amp;#252;r eigentlich eine digitale Voll&amp;#252;berwachung n&amp;#252;tzlich sein soll, wenn dort das Sicherheitspersonal es nicht einmal schafft, einen Mann aufzuhalten, der mit einem Koffer unterwegs ist, wo der Sprengstoffalarm angeschlagen hat. Wenn es nicht so traurig w&amp;#228;r, w&amp;#252;rde ich mich dar&amp;#252;ber totlachen.&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 08:47:27 +0100</pubDate>
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    <title>Wem soll man eigentlich noch glauben?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/177-Wem-soll-man-eigentlich-noch-glauben.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sport1.de/de/ussport/ussport_mlb/artikel_192567.html&quot;&gt;Sportler&lt;/a&gt;, die alles machen w&amp;#252;rden, um zu siegen? &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/bayern/472/500736/text/&quot;&gt;Industriellen&lt;/a&gt;, die alles machen um noch mehr Geld zu verdienen? Oder doch &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/politik/Kohl-soll-CDU-Vorsitzenden-zur-Aussage-gedraengt-haben_aid_244908.html&quot;&gt;Politiker&lt;/a&gt;, die alles machen um an der Macht zu bleiben?&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:31:03 +0100</pubDate>
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    <title>Boni waren noch nie erfolgsabhängig</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/176-Boni-waren-noch-nie-erfolgsabhaengig.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Wirtschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E7C2487FDE41C4F7EB3C02ACCE26BCBFA~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Das beweist jetzt die Deutsche Bank&lt;/a&gt;. Da nun die Kritik an den Boni lauter wurde als an den &amp;#252;berzogenen Geh&amp;#228;ltern der Manager, werden die Zusatzzahlungen in das Festgehalt zur&amp;#252;ck integriert.&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 18:11:56 +0100</pubDate>
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    <category>Boni</category>
<category>Bonus</category>
<category>Deutsche Bank</category>
<category>Festgehalt</category>
<category>Manager</category>

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    <title>Von der lustigsten Locke zur mahnenden Locke der Nation</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/175-Von-der-lustigsten-Locke-zur-mahnenden-Locke-der-Nation.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Den Zeigefinger heben ist nicht schwer. Das beweist die &amp;quot;sozialste&amp;quot; Locke der Nation Guido Westerwelle. In China &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EB398FB10B6C64393AE5D8D1B1D755678~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;mahnte er nun die Einhaltung der Menschenrechte an&lt;/a&gt;. Allerdings reicht es ihm, ein paar flockige Worte von sich zu geben um dann deutlich zu machen, dass die Beziehungen zwischen Deutschland und China daran nicht scheitern werden. &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E8B26024BE53E47639A16878440ED9E55~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Menschenleben&lt;/a&gt; sind halt nicht so viel Wert wie der m&amp;#246;gliche Gewinn aus den wirtschaftlichen Beziehungen.&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 18:00:43 +0100</pubDate>
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    <category>Beziehungen</category>
<category>China</category>
<category>Guido</category>
<category>Locke</category>
<category>Lustigste</category>
<category>Mahnende</category>
<category>Menschenleben</category>
<category>Menschenrechte</category>
<category>politisch</category>
<category>Soziale</category>
<category>Westerwelle</category>
<category>wirtschaftlich</category>

</item>
<item>
    <title>Korruption als legales Machtmittel</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/172-Korruption-als-legales-Machtmittel.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Wirtschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Karlheinz Schreiber steht inzwischen vor Gericht in Augsburg - &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E4DB24909AB214506A8901D533AD3FF1C~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;wegen Steuerhinterziehung und Bestechung&lt;/a&gt;. Seine Verteidigung wird unter anderem darauf fu&amp;#223;en, d&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EAF29024B7713462397A62A39C6E92244~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;ass Korruption und Bestechung gang und g&amp;#228;be und damit legitim war&lt;/a&gt;. Oder hat jemand eine andere Interpretation f&amp;#252;r die &amp;#228;u&amp;#223;erst interessante Textstelle im letzten Absatz?&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Einer der Verteidiger k&amp;#252;ndigte an, eine besondere Aufgabe der Hauptverhandlung werde sein, &amp;#8222;welches Gedankengut und welche Gepflogenheiten tats&amp;#228;chlich herrschten&amp;#8220;, als Schreiber &amp;#8222;seine M&amp;#246;glichkeiten und Kontakte&amp;#8220; nutzte, und verwies darauf, dass es bis Ende der neunziger Jahre rechtm&amp;#228;&amp;#223;ig war, &amp;#8222;n&amp;#252;tzliche Aufwendungen&amp;#8220;, vulgo Schmiergelder, zu bezahlen und zu erhalten.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Da k&amp;#246;nnen wir uns ja freuen, dass dieses Gedankengut nur bis Ende der 90er Jahre angehalten hat, und nicht noch heute unsere Politiker und Industriellen verseucht.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:42:55 +0100</pubDate>
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    <category>Bestechung</category>
<category>Bestechungsgelder</category>
<category>Karlheinz</category>
<category>Korruption</category>
<category>Machtmittel</category>
<category>Schreiber</category>
<category>Steuerhinterziehung</category>
<category>Steuern</category>

</item>
<item>
    <title>Das Filme- und Musik-Kopieren nun legal?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/170-Das-Filme-und-Musik-Kopieren-nun-legal.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Also wenn ich eine &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,671556,00.html&quot;&gt;Urheberrechtspauschale für meinen neuen PC bezahlen muss&lt;/a&gt;, dann will ich auch alles kopieren dürfen, was ich will!&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Jan 2010 22:12:00 +0100</pubDate>
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    <category>PC</category>
<category>Urheberrechtspauschale</category>

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