<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>Die Rote Couch - Ein parteiloses Blog - Philosophie</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Sun, 26 Sep 2010 19:53:00 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.rote-couch.com/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Die Rote Couch - Ein parteiloses Blog - Philosophie - </title>
        <link>http://www.rote-couch.com/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Fixmbr als Zensor - No. 2</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/188-Fixmbr-als-Zensor-No.-2.html</link>
            <category>In eigener Sache</category>
            <category>Philosophie</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/188-Fixmbr-als-Zensor-No.-2.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=188</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=188</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Admin)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich will mich hier jetzt nicht ewig an diesem Thema aufhängen. Schade um die Zeit, schade um die Energie, auch wenn das Thema, richtige Textanalyse und das Wiedergeben davon in einer öffentlichen Kritik, sehr wichtig ist. Eine Doppelmoral werde ich dem Autor auf &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/&quot;&gt;Fixmbr&lt;/a&gt; jetzt nicht unterstellen. Dennoch geht seine &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/schirrmacher-schafft-sich-ab/&quot;&gt;Kritik an Schirrmacher&lt;/a&gt; vorbei, denn Christian Sickendieck gelang es nicht, die Kernaussage Schirrmachers herauszufiltern. Trotzdem schimpft er wie ein Rohrspatz gegen den Herausgeber der FAZ. Ein zweiter Punkt ist umso trauriger. Eigentlich sagt der Volksmund, “Wer Kritik austeilt, muss auch Kritik einstecken können.” Dass das nicht immer so sein muss beweist Sickendieck. Denn nachdem ich ihm auf eben jenen Fehler hinwies, schaltete er entsprechenden Kommentar nicht frei. Ich gebe zu, in einem bestimmenden Ton meine Kommentare zu verfassen, allerdings verwehre ich mich dagegen, in meinen Kommentaren andere Personen angegriffen zu haben. Zumal mein Ton weit unter dem lag, den Sickendieck in seiner Kritik Schirrmacher gegenüber benutzt hat.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Allerdings weist er &lt;strong&gt;zurecht&lt;/strong&gt; darauf hin, dass Fixmbr sein, bzw. ihr (er schreibt dort nicht alleine) “Wohnzimmer” sei. Dort kann er natürlich &lt;strong&gt;zurecht&lt;/strong&gt; machen, was er will. In keinster Weise wollte ich ihm das streitig machen. Sein “Wohnzimmer”, seine Regeln. Allerdings empfinde ich es als traurig, wenn Kritik nicht zugelassen wird (nein, ich sage nicht, dass dort das immer so gehandhabt wird), vor allem wenn es sich um berechtigte Kritik handelt. Trotzdem kommt dann natürlich schnell der Vorwurf auf, dass hier Zensur betrieben wird um von eigenen Fehler abzulenken, bzw. um solche nicht zugeben zu müssen. Deswegen kann es auch dann und wann passieren, dass Autoren, dessen Kommentare nicht zugelassen werden, sich missverstanden und unfair behandelt fühlen. Vor allem wenn der eigene Kommentar auf einem Blog gepostet wurde, welches sich meiner Meinung nach als offen und aufgeschlossen sieht. Denn Sickendieck sagt in einen seiner Kommentare: “Es gab auch schon den Fall, dass sich jemand unberechtigt gelöscht fühlte, dennoch noch einmal kommentiert hat, andere Wortwahl, besserer Kommentar, es entstand eine Diskussion, alles war wunderbar.” Aber es geht auch anders: “Wer aber ein seitenlanges Elaborat über mich verfasst, muss hier nicht wieder auftauchen, den würde ich zuhause nicht einmal über die Türschwelle lassen.” Da stell ich mir die Frage, ob er denn gerne einmal mit Schirrmacher diskutieren würde. Wir erinnern uns, Sickendieck selbst schrieb ein ellenlanges Elaborat. Nicht über mich, sondern über Schirrmacher. Sollte ich nochmals an den Rohrspatz erinnern?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Letztendlich nehm ich mir als missverstandener und unfair behandelter Kommentator das Recht heraus, hier meine Meinung frei und offen zu verkünden, so wie Sickendieck sich das Recht herausnahm, über Schirrmacher zu schimpfen. Das ist sein, und auch mein gutes Recht, wie der Fixmbr-Schreiber gut erkannt hat. Allerdings zeigt er mit seiner Aussage: “Damit nehmen sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahr und führen sich selbst und ihr Geschrei «Zensur» ad absurdum. Realsatire pur”, dass er auch &lt;a href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/187-Fixmbr-als-Zensor.html&quot;&gt;meinen Text&lt;/a&gt; nicht verstanden hat.&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 26 Sep 2010 21:53:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/188-guid.html</guid>
    <category>Christian</category>
<category>Fixmbr</category>
<category>Sickendieck</category>
<category>Zensor</category>
<category>Zensur</category>

</item>
<item>
    <title>Fixmbr als Zensor</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/187-Fixmbr-als-Zensor.html</link>
            <category>Bildung</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/187-Fixmbr-als-Zensor.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=187</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=187</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Admin)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich wehre mich dagegen, eine populistische Überschrift für diesen Beitrag zu wählen. Zu gerne würde ich meinen Zynismus dort hinein verpacken. Aber das Thema ist mir zu wichtig, als dass ich es damit versauen wollen würde. Begonnen hat alles mit Frank Schirrmacher, einen der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ich selbst finde diese Zeitung zu konservativ. Aber das spielt hier keine Rolle. Ich will vielmehr beleuchten, wie das öffentliche Blog, &lt;a title=&quot;http://www.fixmbr.de&quot; href=&quot;http://www.fixmbr.de&quot;&gt;http://www.fixmbr.de&lt;/a&gt;, so gar nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun hat (also doch nicht so öffentlich?), obwohl es genau in diesem Thema den eben genannten Herausgeber aufs Schärfste kritisiert. Doppelmoral? Eine Bestandsaufnahme.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Bevor ich mit dieser Bestandsaufnahme beginnen will, sei dem Leser gesagt, dass er zwei Texte genau studieren muss, um sich in diese Debatte einzumischen. Zum einen muss er einen &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub546D91F15D9A404286667CCD54ACA9BA/Doc~E4DC2AE94A2ED43A8A1FD9A6FD6533C12~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Kommentar von Frank Schirrmacher&lt;/a&gt; lesen und verstehen können (in dem er Angela Merkel und Christian Wulff im Fall Sarrazin Versagen vorwirft), zum Anderen muss er folgenden &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/schirrmacher-schafft-sich-ab/&quot;&gt;Beitrag von Christian Sickendieck&lt;/a&gt; studieren (in dem er Frank Schirrmachers Versagen in der Aufarbeitung des Falles Sarrazin vorwirft). Das erfordert eine Bereitschaft zur Analyse, die wohl nicht jeder Leser bereit ist durchzuführen. Dies ist keineswegs schlimm. Allerdings sollte er sich dann aber auch hüten, zur Debatte etwas beizutragen. Ich mag jetzt etwas penibel sein, was aber die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit (und meines Erachtens Doppelmoral) auf Fixmbr erfordert. Doch genug des Vorworts.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Sickendieck veröffentlichte auf dem Blog Fixmbr eine Kritik über Frank Schirrmacher unter dem Titel, “Schirrmacher schafft sich ab”. In diesem wirft er dem Autor vor, dass dieser in einem Elfenbeinturm lebe. Aber beginnen doch wir am Anfang.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Thilo Sarrazin, bis vor kurzem Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank, wurde zum 1. Oktober 2010 aus eben dieser Position von “unserem” Bundespräsidenten Christian Wulff entlassen. Angela Merkel lies zuvor in der Öffentlichkeit vermelden, dass sie diesen “Rauswurf” favorisiere. Dabei geben beide (Merkel als auch Wulff) zu, die Quelle, in der Sarrazin seine Meinung äußerte, nicht vollständig zu kennen. Man führe sich hier nochmals vor Augen, dass Sarrazin im öffentlichen Dienst stand.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun legt Schirrmacher in seinem Kommentar dar, dass wenn einem Menschen (in diesem Falle Sarrazin) wegen seiner Meinung gekündigt wird, diese Kündigung durch eine sachliche Begründung belegt sein muss (vor allem in öffentlichen Positionen). Dies sei allerdings nicht gegeben, da die führende Hand (in diesem Falle Merkel) und die ausführende Hand (in diesem Falle Wulff) dessen Meinung nicht vollständig kennen dürften, da beide das Buch (um das es hier geht) nach eigenen Angaben nie vollständig gelesen haben (wahrscheinlich auch nicht mal ansatzweise). Diese Kernaussage versucht er in seinem Argumentationsstrang zu verdeutlichen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Sickendieck hingegen sieht Schirrmacher in diesem Fall im sogenannten Elfenbeinturm leben, da er denkt, dass der gebildete Mensch durch die Debatten (und Vorabdrucken von Einzelpassagen) in Talkshows und Zeitungen (und anderen Medienvertretern) einen so tiefgründigen Einblick in Sarrazins Meinungsbild gewinnt, dass er ohne die Lektüre der Quelle die Meinung Sarrazins im Ganzen erkennen kann.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Mein lieber Herr Sickendieck. Mal ganz davon abgesehen, dass an anderer Stelle in Ihrem Blog die Massenmedien eben durch deren Meinungsmache diskreditiert werden (und damit sie sich selbst widersprechen), entgegnen sie damit jeder Logik, dass eine Interpretation einer Quelle nur annähernd die Quelle wiedergeben kann. Und genau das habe ich in einer Antwort zu ihrem Kommentar auf Fixmbr kritisiert. &lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nur leider, und das ist das Tragische an der ganzen Sache, wurde mein Kommentar nicht autorisiert. Die Frage, die sich mir nun stellt ist, warum nicht. Habe ich meine Kritik zu undeutlich verfasst? Sind &lt;em&gt;böse&lt;/em&gt; Worte in meinem Posting gefallen? Oder passt Ihnen meine Meinung einfach nicht, die einen eklatanten Fehler in ihrem Argumentationsstrang aufdecken würde? Nun, ich bin Mensch, und glaube letzteres. Und dabei ist es vollkommen egal, ob meine Meinung richtig oder falsch ist.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Denn In der Nichtautorisierung sehe ich einen Indiz darauf, dass meist nur Meinungen in Ihrem Blog akzeptiert werden, die mit ihrer Meinung konform gehen. Das nennt man auch “sich gegenseitig die Eier schaukeln” und spiegelt die allgemeine Meinung in unserer Gesellschaft wieder, nur die Meinungen zu akzeptieren, die einem gefallen. Das ist traurig und hindert uns Deutsche an einer ernstgemeinten Debatte über das Richtig und Falsch von verschiedenen Themen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Abschließend möchte ich entschieden darauf hinweisen, dass meine hier dargestellte Meinung in keinster Weise die Positionen von Thilo Sarrazin, Frank Schirrmacher oder Christian Sickendieck befürwortet oder gar verteidigt. Ich möchte lediglich monieren, dass im Blog Fixmbr Meinungen, die nicht den eigenen entsprechen, zensiert werden, was für ein öffentliches Blog ein Armutszeugnis darstellt. Ich erhebe auch keinen Anspruch auf die wahre Richtigkeit meiner Meinung, auch wenn ich denke, dass sie die Richtige ist. Ich vertrete lediglich meine Meinung und hoffe, dass ich mit dieser keiner Zensur erliege. Umso trauriger ist es, wenn ich doch diese Erfahrung innerhalb Deutschlands machen muss.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Eigentlich müsste ich diese Passage an den Anfang dieses Kommentars stellen, da die meisten Populisten nie bis zum Ende, und damit den ganzen Umfang einer Meinung, lesen, um sich mit Kritiken von Auszügen dieser profilieren zu können.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;[&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;] Absatz [7] wurde geändert (ohne dabei den Kontext zu gefährden), da die Ausdrucksweise zu aggressiv war.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;[&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;] Christian Sickendieck hat reagiert und folgenden Kommentar auf seinen Ausgangsartikel geschrieben:&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;“Es soll ja Deppen geben, die Zensur schreien, weil ihr Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Dann schreiben sie auf ihrem Blog ein ellenlanges Elaborat über den Zensor auf F!XMBR. Damit nehmen sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahr und führen sich selbst und ihr Geschrei «Zensur» ad absurdum. Realsatire pur.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wie in unzähligen Artikeln zu lesen ist, bietet F!XMBR durchaus die Möglichkeit, zu diskutieren. Doch wir haben und werden immer darauf achten, dass in den Kommentaren eine gewisse Tiefe zu erkennen ist, erst Recht wenn sie den Autor angreifen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ist dies nicht der Fall, werden die Kommentare unter «Deppenkommentar» abgelegt und gelöscht. Ganz einfach.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Unser Blog, unsere Regeln, seit 4 Jahren, für ein kleines Privatblog durchaus erfolgreich — wem das nicht gefällt, möge bitte gehen. Und wenn alles nichts hilft, helfen wir gerne mit einem kleinen Schups.…”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;[&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;] Meine Reaktion als Kommentar dort gepostet:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Ich bin einer der &amp;quot;Deppen&amp;quot;, von denen Herr Sickendieck wohl spricht. Ich mag eigentlich nicht gern beschimpft werden, aber sei&#039;s drum. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich mich in meinem Text nicht darüber aufrege, dass ich im allgemeinen zensiert werden (und damit meine Meinungsfreiheit in Gefahr sehe), sondern auf ihren Blog zensiert werde. Das ist ein Unterschied. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Des Weiteren habe ich Sie als Autor in meinem Kommentar, den ich auf dieser Seite gepostet hatte, kritisiert, aber nicht angegriffen. Ich mag eine recht bestimmende Ausdrucksweise an den Tag legen, allerdings lege ich Wert darauf, niemanden zu beschimpfen oder anzugreifen. Wenn ich über dieses Ziel hinausgeschossen bin, dann möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Ich diskutiere gerne und möchte dafür natürlich auf einer sachlichen Ebene bleiben.”&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Sep 2010 22:43:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/187-guid.html</guid>
    <category>Christian</category>
<category>FAZ</category>
<category>Fixmbr</category>
<category>Frank</category>
<category>Frankfurter Allgemeine Zeitung</category>
<category>Sarrazin</category>
<category>Schirrmacher</category>
<category>Sickendieck</category>
<category>Thilo</category>

</item>
<item>
    <title>Der Glauben - Das Ende einer Ära?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/185-Der-Glauben-Das-Ende-einer-AEra.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/185-Der-Glauben-Das-Ende-einer-AEra.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=185</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=185</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich habe immer schon gesagt, der Glaube des Menschen ist das Wichtigste f&amp;#252;r sein Leben. Er treibt ihn vorw&amp;#228;rts, auch wenn der Weg noch so steil den Berg hinauf f&amp;#252;hrt. Selbst die wildesten Fl&amp;#252;sse, die dichtesten Dschungel und die eisigsten St&amp;#252;rme sind f&amp;#252;r den Menschen, wenn er denn will, kein un&amp;#252;berwindliches Hindernis mehr. Dabei ist es egal, ob man an sich selbst, an Gott, an die Natur oder in die Technik glaubt. Solange er da ist, und einem die Sicherheit gibt, wof&amp;#252;r dies alles erreicht werden soll, k&amp;#246;nnen auch die schlimmsten R&amp;#252;ckschl&amp;#228;ge gemeistert werden. Wie in guten, so in schlechten Zeiten - wie uns eine bekannte Wendung versichert.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Doch aber genau wegen dieser bedeutungsvollen Stellung in unserem Leben, ist der Glaube auch der gr&amp;#246;&amp;#223;te Angriffspunkt. Der Magazin-Verk&amp;#228;ufer an der Haust&amp;#252;r, der Klingelton-Vertreiber im Internet oder auch der Finanzberater in der Bank, sie alle versuchen uns in dem Glauben zu lassen, dass das gerade abgeschlossene Gesch&amp;#228;ft genau das eine Gesch&amp;#228;ft unseres Lebens sei, obwohl eben besagte Vertreter genau wissen, welche Stolpersteine und Haken sich in den unterzeichneten Vertr&amp;#228;gen verbergen. Doch diese Beispiele sind meist nur kleine Fische, die sich in den dunklen Tiefen des Abgrundes t&amp;#252;mmeln. Ein besonders dicker Brocken scheint die katholische Kirche zu sein.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nat&amp;#252;rlich gibt es einen feinen Unterschied zwischen dem Glauben, ein gutes oder schlechtes Gesch&amp;#228;ft abgeschlossen zu haben, und dem Glauben, dass eine &amp;#252;bernat&amp;#252;rliche Macht f&amp;#252;r unser Leben verantwortlich sei. Eine Macht, die &amp;#252;ber uns wacht und uns am Ende f&amp;#252;r unsere Taten zu Lebenszeiten belohnt, oder bestraft. Zweiterer beeinflusst das Leben noch st&amp;#228;rker, als einem (kleinen?) Betrug aufgesessen zu sein. Denn der ganze Tagesablauf, Werte und Weltanschauungen werden durch eine Religion gepr&amp;#228;gt und beherrscht. Das gilt nicht nur f&amp;#252;r die katholische Kirche, sondern f&amp;#252;r jede Religionsgemeinschaft, und sei sie auch noch so klein.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zwar nicht oft, aber doch immer wieder wird in den Medien von den Schreckenszeiten dieser kleinen &amp;quot;Gemeinden&amp;quot; (auch abf&amp;#228;llig als Sekten bezeichnet) berichtet. So werden Grausamkeiten, die auf Grund ihres Glaubens durchgef&amp;#252;hrt werden, publik. Sei es der Hungertod eines Kindes, welches nicht aufh&amp;#246;ren wollte zu schreien, Massen-Vergewaltigungen oder Massen-(Selbst-)Morde; ein unglaubliches Leid wird damit verbreitet.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun steht auch die katholische Kirche am Pranger. Immer &amp;#246;fter werden F&amp;#228;lle bekannt, die von sexuellen sowie gewaltt&amp;#228;tigen Missbrauch gegen&amp;#252;ber Schutzbefohlenen zeugen. Hochgerechnet auf die Anzahl von Priestern, ist diese Zahl aber noch verschwindend gering. Denn in der Presse tauchen nie die positiven Beispiele eines leidenschaftlichen Katholiken auf, der seine Religion bis in das kleinste befolgt, auslebt und seiner Gemeinde ein gutes Vorbild ist. Selbst wenn, w&amp;#252;rde das wohl nicht viel nutzen. Zu stark wird die &amp;#246;ffentliche Meinung von den wenigen (wenn es denn wenige sind, hoffentlich) schlechten Beispielen gepr&amp;#228;gt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Glauben braucht zudem eine wichtige Zutat - Glaubw&amp;#252;rdigkeit. Eine Firma wird nicht &amp;#252;berleben, wenn niemand den Glauben hat, dass dessen Produkte f&amp;#252;r einen richtig, bzw. wichtig seien. Sportler, die dopingfreies Benehmen versicherten, aber sp&amp;#228;ter &amp;#252;berf&amp;#252;hrt wurden, verlieren ihre Anh&amp;#228;nger und Sponsoren. Kinder die Drogen nehmen, dies aber vehement bestreiten, brauchen lange, um das Vertrauen der Eltern wieder zu gewinnen. Eine Partei, die werbewirksam f&amp;#252;r eine saubere Politik wirbt und dann im Spendensumpf versinkt, verliert Zustimmung beim W&amp;#228;hler. Eine Religionsgemeinde, die N&amp;#228;chstenliebe und gewaltfreies Leben propagiert, macht sich unglaubw&amp;#252;rdig, wenn sexueller und gewaltt&amp;#228;tiger Missbrauch an Minderj&amp;#228;hrigen &amp;#246;ffentlich wird.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In allen F&amp;#228;llen sind die Reaktionen aber meist gleich: So lange abstreiten, bis das leugnen nichts mehr hilft.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wie im Fall des Augsburger Bischofes Mixa. In den vergangenen Wochen meldeten sich Zeugen, die dem Bischof gewaltt&amp;#228;tiges Verhalten ihnen gegen&amp;#252;ber vorwerfen. Dies geschah zu einer Zeit, wo die Opfer noch Kinder waren und vom Bischof, damals noch Pfarrer, betreut wurden. Die erste Reaktion des katholischen Hirten - er stritt die Vorw&amp;#252;rfe ab. Sp&amp;#228;ter gab er zu, die eine oder andere Watschen verteilt zu haben. Das w&amp;#228;re aber zu jener Zeit ja auch so &amp;#252;blich gewesen und die Kinder h&amp;#228;tten dies wissen m&amp;#252;ssen. H&amp;#228;tten sie?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wahrscheinlich stand Bischof Mixa damals auf dem Standpunkt, die Kinder h&amp;#228;tten auch noch die andere Wange hinhalten m&amp;#252;ssen. Au&amp;#223;erdem bezweifle ich ganz stark, dass diese Methoden, seien sie auch noch so passend in jener Zeit gewesen, zu der Lehre der katholischen Kirche passen. Hinzu kommt, dass die Opfer, von denen sich immer mehr meldeten, nicht nur von Watschen, sondern auch von Schl&amp;#228;gen mit der Faust und von Pr&amp;#252;gel auf den Hintern mit Stock oder Teppichklopfer sprechen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch wenn der Bischof nun seinen R&amp;#252;cktritt angeboten hat, es bleibt eine Wunde zur&amp;#252;ck. Eine Wunde im Glauben an die katholische Kirche. Diese Wunde wird stetig wieder aufgekratzt, je mehr Meldungen &amp;#252;ber den Missbrauch der Macht an die &amp;#214;ffentlichkeit dringen. Und irgendwann einmal wird diese Wunde nicht mehr heilen k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun ist das ein Beispiel unter vielen. Holocaust-Leugnungen, sexueller wie gewaltt&amp;#228;tiger Missbrauch zeugen von einer Arroganz innerhalb der Kirche, und bilden wohl nur die Spitze des Eisberges. In Frankreich wird einem Bischof von einem Kardinal gedankt, weil dieser einen Priester, der sich an Kindern vergangen hatte, nicht den Beh&amp;#246;rden meldete.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Diese Beispiele sollten aber nicht den Glauben an die katholischen Lehren per se in Frage stellen. Sie zeigen nur deutlich, wie Macht in einer einflussreichen Position korrumpieren kann. Trotzdem ersch&amp;#252;ttern diese Vorkommnisse die Glaubw&amp;#252;rdigkeit eben jener Institution, die sich als der Bewahrer dieses Glaubens sieht. Wenn aber die Bewahrer den eigenen Glauben nicht vertreten, wie soll dann der einfache Mensch an dem eigenen Glauben festhalten?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;R&amp;#252;cktrittsforderung aus Politik oder Gesellschaft, wie sie im Falle des Bischofs Mixa laut wurden, sind aber l&amp;#228;cherlich. Die katholische Kirche ist eine eigenst&amp;#228;ndige Institution, die das Recht auf Selbstbestimmung besitzt, und auch besitzen sollte. Dass diese Selbstverwaltung im Rahmen der geltenden Gesetze besteht, ist selbstverst&amp;#228;ndlich. Aber die Kirche ist mit ihrer Politik, sei es die Aufkl&amp;#228;rung von Missst&amp;#228;nden oder das besetzen relevanter Posten, auch selbst verantwortlich, wie glaubw&amp;#252;rdig sie sich selbst am Ende als Institution macht.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:07:45 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/185-guid.html</guid>
    <category>Bischof</category>
<category>Glauben</category>
<category>katholische</category>
<category>Kirche</category>
<category>Missbrauch</category>
<category>Mixa</category>
<category>Wissen</category>

</item>
<item>
    <title>Wem soll man eigentlich noch glauben?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/177-Wem-soll-man-eigentlich-noch-glauben.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/177-Wem-soll-man-eigentlich-noch-glauben.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=177</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=177</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sport1.de/de/ussport/ussport_mlb/artikel_192567.html&quot;&gt;Sportler&lt;/a&gt;, die alles machen w&amp;#252;rden, um zu siegen? &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/bayern/472/500736/text/&quot;&gt;Industriellen&lt;/a&gt;, die alles machen um noch mehr Geld zu verdienen? Oder doch &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/politik/Kohl-soll-CDU-Vorsitzenden-zur-Aussage-gedraengt-haben_aid_244908.html&quot;&gt;Politiker&lt;/a&gt;, die alles machen um an der Macht zu bleiben?&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:31:03 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/177-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Protektionismus vs. Dalai Lama</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/159-Protektionismus-vs.-Dalai-Lama.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Wirtschaft</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/159-Protektionismus-vs.-Dalai-Lama.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=159</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=159</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/321/494655/text/&quot;&gt;Der Pr&amp;#228;sident der USA Barack Obama besucht China&lt;/a&gt;. Dass die Amerikaner sich vor China f&amp;#252;rchten, ist angesichts deren wirtschaftlicher Kraft nur logisch. Ob Obama genauso denkt, sei dahin gestellt. Doch auch China f&amp;#252;rchtet sich und da ist es kein Wunder, dass Staats- und Parteichef Hu Jintao vor Protektionismus warnt. Denn den wirtschaftlichen Aufschwung verdankt China einzig und allein dem Turbokapitalismus der westlichen Welt, und die westliche Welt verdankt ihre Wirtschaftskrise unter anderem auch dem Outsourcing nach China. Das ist eigentlich so traurig, dass ich mich dar&amp;#252;ber sprichw&amp;#246;rtlich tot-lachen k&amp;#246;nnte.&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:45:08 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/159-guid.html</guid>
    <category>Amerika</category>
<category>Barack</category>
<category>China</category>
<category>Hu</category>
<category>Jintao</category>
<category>Kapitalismus</category>
<category>Kraft</category>
<category>Obama</category>
<category>Turbokapitalismus</category>
<category>USA</category>
<category>Wirtschaft</category>
<category>Wirtschaftskraft</category>

</item>
<item>
    <title>Geschichtsverständnis vs. Geschichtsverklärung</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/154-Geschichtsverstaendnis-vs.-Geschichtsverklaerung.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/154-Geschichtsverstaendnis-vs.-Geschichtsverklaerung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=154</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=154</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auf F!xmbr &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/schliesst-endlich-die-stasi-akten/&quot;&gt;schrieb Chris gestern einen &amp;#228;u&amp;#223;erst interessanten Beitrag &amp;#252;ber die Stasi-Akten&lt;/a&gt;. Darin geht es um den Vorschlag, die Stasi-Akten wieder zu schlie&amp;#223;en, um der Einheit des Volkes nicht im Weg zu stehen. Kommt dieser Vorsto&amp;#223; zur rechten Zeit?&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die zunehmende Priorit&amp;#228;t von Naturwissenschaften schafft in unserer Gesellschaft ein falsches Verst&amp;#228;ndnis von den Geisteswissenschaften. Gern bel&amp;#228;chelt, stehen sie bei der Vergabe von Mitteln schlechter da als deren Br&amp;#252;der, die nicht die menschliche Natur, sondern die Au&amp;#223;enwelt untersucht. Dies liegt darin, dass in unserer Weltanschauung der Wert auf den Profit, statt auf Fortschritt gelegt wird - viel Profit wird man bei den Geisteswissenschaften nicht finden. Das ist tragisch, denn so verliert der Mensch die Perspektive auf sich selbst.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun steht der Vorschlag im Raum, die Stasi-Akten 20 Jahre nach dem Fall der Mauer zu schlie&amp;#223;en. Die Gr&amp;#252;nde daf&amp;#252;r scheinen berechtigt. So schreibt Chris, dass die M&amp;#246;glichkeit zur Einsicht in diese geschichtstr&amp;#228;chtigen Unterlagen die Menschen in Ost und West weiter auseinander gedr&amp;#228;ngt hat, statt sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten zusammen zu f&amp;#252;hren. Fast jeder auch noch so unwichtige Dorf-Gaukler hatte eine IM-Vergangenheit. Das sch&amp;#252;rte das Misstrauen untereinander und das Bild im Westen &amp;#252;ber den Osten wird vor allem dadurch gepr&amp;#228;gt. Chris schreibt:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das Bild des Westens &amp;#252;ber den Osten wird auch heute noch durch die Stasi, Hockecker und Mielke gezeichnet, nicht aber durch die Menschen selbst.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Damit m&amp;#252;sse nun endlich Schluss sein. Das deutsche Volk muss wieder zusammenwachsen und daf&amp;#252;r gilt es das Misstrauen und den dadurch entstandenen Hass zu verschlie&amp;#223;en. Es mag, so Chris, gro&amp;#223;es Unrecht in der DDR gegeben haben, doch kann dieses durch die Verfolgung der Schuldigen nicht mehr r&amp;#252;ckg&amp;#228;ngig gemacht werden.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es wird Heribert Prantl zitiert, der die Stasi-Akten mit Pandoras Box verglich (&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/360/493705/text/&quot;&gt;Zu dessen Artikel geht es hier lang&lt;/a&gt;). &lt;em&gt;Fluch &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Segen&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Erkenntnis &lt;/em&gt;und&lt;em&gt; Misstrauen, Entlarvung &lt;/em&gt;und&lt;em&gt; Entsolidarisierung&lt;/em&gt; sind hier die Schlagworte, die &amp;#252;ber die Menschen im Osten, aber auch der BRD herein gefallen sind. Der Aufkl&amp;#228;rung, so das Fazit, sei nun gen&amp;#252;ge getan. Damit das Negative aus dieser Box nicht weiter den Einheitsprozess behindert, soll sie nun f&amp;#252;r immer geschlossen werden.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Doch das w&amp;#228;re der schnelle, einfache Weg, das Zusammenwachsen zu befruchten. Allerdings auch der Falsche. Denn wenn keine l&amp;#252;ckenlose Aufkl&amp;#228;rung stattfinden kann, wird eine dunkle Stelle im Geschichtsverst&amp;#228;ndnis der Deutschen bleiben. Sie wird da sein, um jederzeit aufzubrechen, auch wenn wir es nicht wollen. Und dann wird das Geschichtsverst&amp;#228;ndnis zur Geschichtsverkl&amp;#228;rung.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der jetzt schmerzvollere und l&amp;#228;ngere Weg, und somit auch der schwierigere f&amp;#252;hrt nur &amp;#252;ber eben jene l&amp;#252;ckenlose Aufkl&amp;#228;rung. Die Deutschen brauchen Kraft, Vertrauen und Mut, in eine Gesellschaft zu investieren, die von allen Seiten bedroht ist. Wie von den Stasi-Akten. Aber die Bedrohung verschwindet nicht, wenn wir den Blick von ihr abwenden, im Gegenteil, sie wird dadurch noch gef&amp;#228;hrlicher. Sie muss beseitigt werden, auch wenn dazu eben viel Kraft, Mut und Vertrauen geh&amp;#246;rt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der &lt;em&gt;Fluch, das Misstrauen &lt;/em&gt;und&lt;em&gt; die Entsolidarisierung&lt;/em&gt; aus der B&amp;#252;chse der Pandora m&amp;#252;ssen bek&amp;#228;mpft werden. Dazu brauch es aber andere Voraussetzungen. Ein Gesellschaftssystem, welches Neid, Hass, und Kampf glorifiziert wird dem Volk niemals das geben k&amp;#246;nnen, was es brauch - eine Basis um Vertrauen aufzubauen. Und da n&amp;#252;tzt es auch nichts, die Stasi-Akten zu verschlie&amp;#223;en.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und genau deswegen ist es wichtig, den Blick in die Vergangenheit nicht zu verlieren. Wir sehen Fehler, die es gilt zu analysieren und korrigieren, f&amp;#252;r unseren Fortbestand. Denn das Leben ist ein Prozess, der nicht nur aus dem Hier und Jetzt besteht, sondern gleicherma&amp;#223;en aus unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;So wie die Grausamkeiten des Dritten Reiches einen grauen Schleier &amp;#252;ber uns entfaltet haben, brachte die DDR und der gesamte Ostblock ein rotes Schreckengespenst &amp;#252;ber uns. Beide Altlasten behindern uns, mit unserer Vergangenheit ins Reine zu kommen. Sie erinnern uns zwar stets an die Untaten und Verbrechen, die in und durch unser Volk passiert sind. Und das ist auch gut so. Allerdings verzerren sie auch den Blick auf Dinge, die Abseits des &amp;#220;bels vorhanden waren. Und Menschen, die nicht nur Schwarz und Wei&amp;#223; sehen, sondern tiefer blicken wollen, werden im Namen einer vorgehaltenen Menschlichkeit beschimpft und diffamiert, die nur eigene Interessen sch&amp;#252;tzen soll. Es braucht eine neue Aufkl&amp;#228;rung in unserer Gesellschaft und das Vertrauen, dass wir zusammen arbeiten m&amp;#252;ssen und sollen, und nicht gegeneinander. Erst wenn das dem Letzten klar ist, k&amp;#246;nnen wir anfangen, eine Gemeinschaft zu entwickeln, die aus der Vergangenheit lernt, um in der Gegenwart richtig zu handeln, damit der Zukunft eine solide Basis aus Vertrauen und Gemeinschaftsgef&amp;#252;hl aufgebaut wird.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Nov 2009 23:52:09 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/154-guid.html</guid>
    <category>Akte</category>
<category>Chris</category>
<category>Deutschland</category>
<category>F!xmbr</category>
<category>Fixmbr</category>
<category>Geschichte</category>
<category>Heribert</category>
<category>IM</category>
<category>Prantl</category>
<category>Staatssicherheit</category>
<category>Stasi</category>
<category>Stasi-Akten</category>
<category>Vergangenheit</category>
<category>Wiedervereinigung</category>

</item>
<item>
    <title>Kurz und Bündig - Teil VII</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/153-Kurz-und-Buendig-Teil-VII.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/153-Kurz-und-Buendig-Teil-VII.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=153</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=153</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun, ich kann es doch nicht lassen. Da die Medien kein Problem haben, Missverst&amp;#228;ndnisse herauf zu beschw&amp;#246;ren (als Beispiel dient hier die FAZ), es in der neuen Bundesregierung zwischen den Koalitionspartnern schon kriselt und ein Friedensnobelpreistr&amp;#228;ger mit Waffen absahnt, kann ich nicht einfach so still rumsitzen. Einen kleinen Nachschlag liefert Karstadt, welches ein sch&amp;#246;nes Beispiel f&amp;#252;r die Ungerechtigkeit des Raubtierkapitalismus liefert.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Fast jeder, der sich ein wenig f&amp;#252;r Fu&amp;#223;ball interessiert wei&amp;#223; um die Tragweite &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/sport/367/493712/text/&quot;&gt;des Interviews um Philipp Lahm&lt;/a&gt; vom FC Bayern M&amp;#252;nchen. Die bei der S&amp;#252;ddeutschen Zeitung erschienenen Aussagen gibt der Medienlandschaft Grund, sie umzuinterpretieren. Was die Bild dazu schreibt, ist mir ehrlich gesagt egal. Eigentlich sch&amp;#228;mt sich ja eh jeder tote Fisch, in solch einem Schmutz-Papier eingewickelt zu werden. Allerdings kann man deren Wortwahl erahnen, wenn man &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~EF52E1FC75FFF46B2BB441ECF71D61E5E~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;eine Interpretation von Christian Eichler auf dem Online-Nachrichten-Portal der FAZ liest&lt;/a&gt;. Sein Wortlaut:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;heftigen Vorw&amp;#252;rfen des Kollegen Philipp Lahm - Der Verteidiger war zur Attacke &amp;#252;bergegangen - Klubf&amp;#252;hrung und Mitspieler angegriffen&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn man diesem &amp;quot;Journalisten&amp;quot; (mit eigentlich gehobenen Anspruch) Glauben schenken mag, dann k&amp;#246;nnte man glatt meinen, Lahm lasse seinen Frust gegen&amp;#252;ber seinem Arbeitgeber auf aggressivster Art und Weise Luft. Wer sich aber die Zeit nimmt, einmal das urspr&amp;#252;ngliche Interview durchzulesen wird feststellen, dass Lahm lediglich (berechtigte) Kritik &amp;#252;bt (Ob Lahm das so in der &amp;#214;ffentlichkeit h&amp;#228;tte tun sollen, steht auf einem anderen Stern). Doch &lt;strong&gt;Christian Eichler&lt;/strong&gt; polemisiert diese Kritik zur Schlacht am Little Big Horn um. Ganz ehrlich, guter Journalismus sieht ganz anders aus.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;-&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In den letzten Tagen entflammte ein Streit &amp;#252;ber die gro&amp;#223;z&amp;#252;gigen Wahlversprechen der CDU/CSU und FDP. Was Merkel und Co. so lapidar auf gut Gl&amp;#252;ck versprachen, wollen Westerwelle und Co. nun gnadenlos umsetzen, egal ob sich Deutschland das leisten kann oder nicht. Angie war wenigsten noch clever genug, sich stets ein Hintert&amp;#252;rchen f&amp;#252;r die offensichtliche Wahlkampfl&amp;#252;ge frei zu halten. Deswegen sollte sie es auch nicht weiter st&amp;#246;ren, dass sich die eigenen Landesv&amp;#228;ter gegen Steuereinsparungen stellen. Doch die FDP, die entweder Deutschland bewusst in den Ruin treiben will, oder jeden Hang zur Realit&amp;#228;t verloren hat, will trotz eines hohen Schuldenbergs weiter das Geld raushauen. Die Begr&amp;#252;ndung von Guido Westerwelle: &lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Gerade weil die Kassen leer sind, brauchen wir ja faire Steuern - damit der Wirtschaftsmotor wieder anspringt und damit so unterm Strich auch mehr Geld in die Staatskassen kommt.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Er ignoriert aber, dass die Kassen gar nicht leer sind. Er muss erst mal wieder was hinein legen, damit sie leer werden. Und selbst wenn der Wirtschaftsmotor anspringen sollte, bedeutet das nicht, dass die Kassen wieder leer werden. Egal in welcher Phase sich Deutschland seit 1949 befand, der Schuldenberg wuchs aber stetig weiter, mal langsam, mal schnell. Daran sollte Westerwelle mal denken, bevor er lauthals Steuersenkungen verk&amp;#252;ndet. Wobei, ist wohl doch nur ein Auszug aus seinen B&amp;#252;ttenreden. Karneval steht ja bevor ...&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;-&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Vor kurzem war die Weltgemeinde doch etwas erstaunt, als Barack Obama den Friedensnobelpreis bekam. Selbst der Preistr&amp;#228;ger konnte es nicht fassen, denn gerade mal ein Jahr im Amt leistete er noch nichts, was dieses Preis gerechtfertigt hat. Das wei&amp;#223; auch der Pr&amp;#228;sident. Jetzt wird zus&amp;#228;tzlich bekannt, dass &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/388/493732/text/&quot;&gt;die US-Waffenexporte auf ein Rekordhoch stiegen&lt;/a&gt; ...&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;-&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Karstadt ist ja mit Arcandor untergegangen. Nun versucht ein Insolvenzverwalter zu retten, was zu retten ist. &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/395/493739/text/&quot;&gt;Dabei sollen die Mitarbeiter mit insgesamt 150 Millionen Euro dazu beitragen&lt;/a&gt;. Das &amp;#228;ussert sich darin, dass sie auf Lohn, der ihnen zusteht, verzichten m&amp;#252;ssen.&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die nun erzielte Vereinbarung sieht vor, dass die Mitarbeiter f&amp;#252;r drei Jahre auf 75 Prozent ihres Weihnachtsgelds und ihr Urlaubsgeld sowie tarifliche Vorsorgeleistungen verzichten&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Da fragt man sich, wie hoch das Einkommen der Manager in den letzten Jahren war, die Karstadt in den Ruin getrieben haben, und wieviel Geld aus dem Unternehmen abgeflossen ist, als Karstadt noch Gewinn abgeworfen hat. Und wo diese Mittel gelandet sind. Aber, das ist der Kapitalismus. Am Gewinn kaum beteiligt, kommen meist nur die unteren Mitarbeiter f&amp;#252;r eine Pleite auf.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Nov 2009 11:12:51 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/153-guid.html</guid>
    <category>Angela</category>
<category>Angie</category>
<category>Arcandor</category>
<category>Attacke</category>
<category>Barack</category>
<category>Bayern</category>
<category>CDU</category>
<category>Christian</category>
<category>CSU</category>
<category>Eichler</category>
<category>FC</category>
<category>FDP</category>
<category>Friedensnobelpreis</category>
<category>Guido</category>
<category>Hoeneß</category>
<category>Insolvenz</category>
<category>Kampf</category>
<category>Karstadt</category>
<category>Kritik</category>
<category>Lahm</category>
<category>München</category>
<category>Merkel</category>
<category>Obama</category>
<category>Philipp</category>
<category>Pleite</category>
<category>Sparen</category>
<category>Staat</category>
<category>Uli</category>
<category>Waffenexport</category>
<category>Wahlversprechen</category>
<category>Westerwelle</category>
<category>Wirtschaft</category>
<category>Wirtschaftsmotor</category>

</item>
<item>
    <title>Bud Spencer – Eine Ikone</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/150-Bud-Spencer-Eine-Ikone.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>In eigener Sache</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>So Nebenbei</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/150-Bud-Spencer-Eine-Ikone.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=150</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=150</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Niemand anders als Bud Spencer verkörperte in seinen Hau-Drauf Filmen mit Terence Hill einen Helden, der keiner sein wollte. Nicht nur deswegen war er das Vorbild für mich in meiner Jugend. Ein kleines Dankeschön an den Grummelbär, der in seinen Filmen zwar nicht viel von Recht und Gesetz hielt, aber doch immer Anstand und Moral bewies. Happy Birthday!&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ja, ich weiß, dass Bud Spencer nicht Bud Spencer heißt. Das soll mich in diesem Beitrag aber nicht weiter stören, und es ist auch nicht wirklich wichtig. Denn zum einen kann jeder, der seinen gebürtigen Namen wissen will, im Internet schnell fündig werden. Zudem kenne ich diese andere Seite des Schauspielers nicht so gut, auch wenn diese Seite einen sehr interessanten und spannenden Einblick in eine Person gewährt, die man wahrhaftig als Multitalent bezeichnen kann. Weltmeister und Olympiateilnehmer spiegeln dabei nur einen geringen Teil wieder.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Doch was machte ihn zu dem Held meiner Jugend?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Eigentlich stand Buddy meist auf der falschen Seite des Gesetzes. Vor allem in den Italo-Spaghetti-Western. Er mimte stets einen Pferdedieb, die zu damaliger Zeit in der neuen Welt hart bestraft wurden, da das Pferd als der wichtigste Besitz galt. So wie heute das Auto das liebste Kind des Deutschen/Amerikaner ist, galt dasselbe im Wilden Westen für das edle Arbeitstier.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Obwohl er diesen “falschen” Weg einschlug, repräsentierte er in jedem Film den Unterschied zwischen Recht/Gesetz und Anstand/Moral. Denn, auch wenn Terence Hill ihn meist dafür anstoßen musste, schlug Bud Spencer sich stets auf die Seite der Armen und Schwachen. Dabei symbolisierten sie schon das Prinzip der Religionsfreiheit.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Jeder wird sich an die Mormonen erinnern, die mit ihrer Viehherde die saftigen Wiesen “zerstörten”, wo die Pferde des Majors grasen sollten. Oder an das kleine Baby, welches furzenderweise mit Blähungen zu kämpfen hatte. Der verletzte Bergwerk-Junge, den Bud Spencer mit einem Flug durch Nacht, Nebel und Sturm rettete, darf auch nicht fehlen. Damit stand Bud Spencer neben dem Schelm Terence Hill für schnelle, trockene, standfeste, aber auch oft schmerzliche Hilfe.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Denn die Prügeleinlagen mit ihrer übertriebenen Soundkulisse waren das Tüpfelchen auf dem i, oder das Sahnehäubchen auf der Torte. Dabei suchte er nie diese gewalttätige Auseinandersetzung, sondern verteidigte sich stets. Der Hauch von “wir können das Problem friedlich klären, aber wenn ihr euch Prügeln wollt, dann spuck ich nur kurz in meine Hände und zeig euch, wo mein Hammer hängt” schwang stets in seinen Faustschlägen mit. Es gibt kaum, wenn überhaupt eine Prügelei, die in aggressiver Form von Bud Spencer und Terence Hill ausgingen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Diese hochwertige Moral und der Anstand (natürlich von beiden) fehlt zunehmend in unserer Gesellschaft. Nicht nur deswegen stieg er für mich zu dem Helden meiner Jugend auf, aber auch gerade deswegen. Trotz der rechtlosen Seite, auf die Buddy sich in den Western schlug, symbolisierten beide eigentlich eine simple Moralphilosophie mit wenigen Regeln oder Richtlinien, die in der Gesellschaft angewandt, ein harmonisches Miteinander garantieren würden.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In seiner knurrigen Art und Weise war er doch unter dieser Schale immer ein liebenswerter und sanftmütiger Mensch. Dies zeigte er vor allem in den Plattfuß-Filmen und als Sheriff, der dem kleinen außerirdischen Jungen ein neues Zuhause bot. Und um es ganz platt, aber doch richtig auszudrücken, die Guten bekamen immer seine sanftmütige Art zu sehen, die Bösen seine harte Schale zu spüren, nebst rotierenden Dampfhammer. Dafür werde ich dich nie vergessen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Vielen Dank und Happy Birthday, Carlo Pedersoli.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Nov 2009 08:55:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/150-guid.html</guid>
    <category>Bud</category>
<category>Carlo</category>
<category>Film</category>
<category>Italo-Western</category>
<category>Pedersoli</category>
<category>Plattfuß.Plattfuss</category>
<category>Spaghetti</category>
<category>Spencer</category>

</item>
<item>
    <title>Kaputt ist diese Welt</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/129-Kaputt-ist-diese-Welt.html</link>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>So Nebenbei</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/129-Kaputt-ist-diese-Welt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=129</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=129</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Eigentlich wollte ich hier nie ein Video veröffentlichen. Aber wie es im Leben so ist, sag niemals nie. Und weil das Lied für sich spricht, und weitere Worte überflüssig sind, schweige ich jetzt und lasse euch entscheiden.&lt;/p&gt;    &lt;div style=&quot;padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px&quot; id=&quot;scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:3751907f-b595-41ef-8a62-ff6f5927c395&quot; class=&quot;wlWriterEditableSmartContent&quot;&gt;&lt;div id=&quot;368adb83-15b2-4a3a-929e-c84370bc619e&quot; style=&quot;margin: 0px; padding: 0px; display: inline;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=MhRV7bZOfYI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&quot; target=&quot;_new&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.rote-couch.com/uploads/WindowsLiveWriter/KaputtistdieseWelt_59D/video9bc29d435c7a.jpg&quot; style=&quot;border-style: none&quot; galleryimg=&quot;no&quot; onload=&quot;var downlevelDiv = document.getElementById(&#039;368adb83-15b2-4a3a-929e-c84370bc619e&#039;); downlevelDiv.innerHTML = &amp;quot;&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;object width=\&amp;quot;425\&amp;quot; height=\&amp;quot;355\&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;param name=\&amp;quot;movie\&amp;quot; value=\&amp;quot;http://www.youtube.com/v/MhRV7bZOfYI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;hl=en\&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;\/param&amp;gt;&amp;lt;embed src=\&amp;quot;http://www.youtube.com/v/MhRV7bZOfYI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;hl=en\&amp;quot; type=\&amp;quot;application/x-shockwave-flash\&amp;quot; width=\&amp;quot;425\&amp;quot; height=\&amp;quot;355\&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;\/embed&amp;gt;&amp;lt;\/object&amp;gt;&amp;lt;\/div&amp;gt;&amp;quot;;&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 22:23:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/129-guid.html</guid>
    <category>Dannen</category>
<category>Funny</category>
<category>Kaputt</category>
<category>Politik</category>
<category>Van</category>

</item>
<item>
    <title>Two-Faced</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/114-Two-Faced.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Wirtschaft</category>
    
    <comments>http://www.rote-couch.com/archives/114-Two-Faced.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.rote-couch.com/wfwcomment.php?cid=114</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.rote-couch.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=114</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Nachrichten von gewaltsamen Niederschlagungen protestierender Menschen in der Welt rei&amp;#223;en nicht ab. Erst Tibet, dann Iran und nun Xinjiang. Und dazwischen liegen noch viele andere Beispiele, in denen nach Eigenst&amp;#228;ndigkeit und Demokratie verlangt wird. Doch &amp;#252;berall werden diese &amp;quot;Feinde des Staates&amp;quot; brutal niedergeschossen. Doch nicht in jedem Fall regt sich unter den m&amp;#228;chtigsten Politikern &amp;quot;moderner Demokratien&amp;quot; der Welt der gleiche Widerstand. Denn China ist eine Wirtschaftsmacht, wo die gro&amp;#223;en Unternehmen noch billiger herstellen k&amp;#246;nnen und wo noch mehr Profit rausgeschlagen werden kann. Und, ach ja, China hat Atomwaffen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ein Schelm wer dabei b&amp;#246;ses denkt, wenn Iran nun auch versucht, an solch ein Arsenal zu kommen. Sie wollen das gleiche Recht wie alle anderen. Aber die USA und Russland wollen ja jetzt abr&amp;#252;sten. Alte Waffen entsorgen ohne neue zu bauen. Wenn das nicht sowieso eine logische Konsequenz der Weltwirtschaftskrise ist. Aber so wird Abr&amp;#252;sten definiert, heutzutage.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Lasst mich dazu nur einen deutschen Liedermachen zitieren.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&amp;quot;Oh kaputt ist diese Welt&amp;quot; (c) Funny van Dannen&lt;/p&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Jul 2009 08:37:56 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.rote-couch.com/archives/114-guid.html</guid>
    <category>Atom</category>
<category>Atomwaffen</category>
<category>Aufstand</category>
<category>Brutal</category>
<category>China</category>
<category>Demokratie</category>
<category>Gewaltsam</category>
<category>Iran</category>
<category>Niederschlagen</category>
<category>Niederschlagung</category>
<category>Protest</category>
<category>Uiguren</category>
<category>USA</category>
<category>Waffen</category>
<category>Xingjiang</category>

</item>

</channel>
</rss>
