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    <title>Die Rote Couch - Ein parteiloses Blog - Religion</title>
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    <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:27:20 GMT</pubDate>

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    <title>Der Papst - Die Dritte</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Religion</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das gro&amp;#223;e Jammern hat begonnen. &amp;#220;berall wird sich dar&amp;#252;ber aufgeregt, dass der Papst gegen Kondome sei. Egal welche Zeitung man aufschl&amp;#228;gt, egal welches Land man betritt, &amp;#252;berall der gleiche Tenor: Der Papst liegt falsch, er hat gef&amp;#228;lligst seine Aussagen zur&amp;#252;ckzunehmen! Ihr Heuchler!&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was erlaubt ihr euch eigentlich, die katholische Lehre zu bestimmen? Ungl&amp;#228;ubige, die die einfachsten Regeln dieser Kirche brechen, Tag f&amp;#252;r Tag? F&amp;#252;r was haltet ihr euch, dem Papst Vorschriften zu machen? Wann habt ihr mal auf den Papst geh&amp;#246;rt, als er G&amp;#252;te und N&amp;#228;chstenliebe predigte? In den Krieg seid ihr trotzdem gezogen. Verbrecher kommen frei wegen Verfahrensfehler. Ihr foltert H&amp;#228;ftlinge, die unschuldig sind und lasst zu, dass in Afrika ganze V&amp;#246;lkermorde geschehen und unterhaltet noch wirtschaftliche Beziehungen zu diesen Regimen!&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und nun verklagt ihr den Papst? Weil man auf einmal auf ihn h&amp;#246;ren soll? Obwohl ihr ihm das Recht absprecht, sich in eure Angelegenheit zu mischen? Weil ihr nicht gewillt seid, wirklich gegen das AIDS-Problem in Afrika zu k&amp;#228;mpfen? Religion, und der damit verbundene Glaube geschieht nicht nur zu Ostern und Weihnachten! Heuchler seid ihr, alle miteinander! Verdammte Heuchler! Sch&amp;#228;men solltet ihr euch!&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;PS: Organisationen auf freiwilliger Basis sind von dieser Kritik ausgeschlossen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:25:41 +0100</pubDate>
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    <category>AIDS</category>
<category>Benedikt XVI.</category>
<category>Kondome</category>
<category>Kritik</category>
<category>Papst</category>

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    <title>Benedikt XVI. und die Kondome - Die Zweite</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Religion</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ehrlich gesagt frage ich mich langsam, wie kurzsichtig Menschen wirklich sein k&amp;#246;nnen. Zwei Bruchst&amp;#252;cke eines Kommentars des Papstes werden aus dem Kontext gerissen und gleich f&amp;#228;ngt das Bashing wieder an. Medien und Politiker zusammen-gemeinsam vorneweg. Bei den Politikern kann ich es ja verstehen, denn wenn der Papst recht h&amp;#228;tte, m&amp;#252;ssten Sie zugeben, dass sie viel zu wenig beitragen, die Krankheit zu bek&amp;#228;mpfen. Warum aber die Medien so auf den Papst einpr&amp;#252;geln, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Sie scheinen den Vergleich als vierte Macht im Staate misszuverstehen, denn sie reihen sich in die Schlange der politischen Versager mit ein. Zuh&amp;#246;ren, Nachdenken, und dann schreiben, sollte ihr Motto eigentlich lauten. Sie scheinen aber den mittleren Schritt immer &amp;#246;fters auszulassen. Besonders &amp;#252;berzeugend beweist das Alexander Smoltczyk auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,614117,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,614117,00.html&quot;&gt;Spiegel-Online mit seiner Sichtweise zum Papst&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Smoltcyzk geht in seiner Argumentation davon aus, dass &amp;quot;Public Relations&amp;quot; das &amp;quot;Pr&amp;#228;servativ im Umgang mit Medien&amp;quot; sei. Dabei zitiert er die Definition daf&amp;#252;r von Carl Hundhausen:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Public Relations ist die Kunst, durch das gesprochene oder gedruckte Wort, durch Handlungen oder durch sichtbare Symbole f&amp;#252;r die eigene Firma, deren Produkt oder Dienstleistungen eine g&amp;#252;nstige &amp;#246;ffentliche Meinung zu schaffen&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das bedeutet, dass (in diesem Fall) Papst Benedikt XVI. seine Meinung besser verpacken sollte, n&amp;#228;mlich so gut, dass seine Meinung unbedingt &lt;em&gt;richtig &lt;/em&gt;klingen muss, auch wenn er der Gefahr l&amp;#228;uft, dass er falsch verstanden wird. Das hei&amp;#223;t, auch wenn er missverstanden wird, ist es gut, solange er die Gesetze der &amp;quot;Public Relations&amp;quot; beherzigt. So scheint zumindest die Kernaussage zu sein, wenn man den Kommentar liest.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Denn, so schreibt er weiter, und bringt die Formulierung des Werbeprofis Sebastian Turner ins Spiel:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Papst ist eine gute Marke. Er verf&amp;#252;gt mit dem Kreuz &amp;#252;ber ein starkes &lt;i&gt;Brandin&lt;/i&gt;g, hat &amp;#252;berall &lt;i&gt;Outlets&lt;/i&gt; in den Gemeinden und seine &lt;i&gt;Flagshipstores&lt;/i&gt;, die Kathedralen, dominieren unsere St&amp;#228;dte. Und regelm&amp;#228;&amp;#223;ig jeden Sonntag gibt es ein &lt;i&gt;Eventmarketing&lt;/i&gt;. [...] und bedauert, dass die Kirche nicht mehr aus ihrem Branding macht.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In diesem Zusammenhang weist er auf 200-seitige Studie des p&amp;#228;pstlichen Rates f&amp;#252;r Gesundheit, &amp;quot;in der m&amp;#246;gliche Positionen der Kirche zum Kondomgebrauch er&amp;#246;rtert werden.&amp;quot; Dieses Thema jetzt anzusprechen, so Smoltczyk weiter, w&amp;#228;re gutes Timing, um mehr Menschenleben in Afrika vor dem AIDS-Virus zu sch&amp;#252;tzen. Anstatt dies zu tun, verfl&amp;#252;chtige sich der Papst lieber in das &lt;em&gt;Grunds&amp;#228;tzliche&lt;/em&gt;, und, so die logische Konsequenz, wenn man die Gedanken des Autors weiterverfolgt, m&amp;#252;ssen die Afrikaner unter der Haltung des Papstes leiden.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Dieser Ausdruck des Grunds&amp;#228;tzlichen ...:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;(Gegen die HIV-Seuche, so Benedikt, m&amp;#252;sse man auf doppelte Weise angehen: &amp;quot;Zuerst durch die Vermenschlichung der Sexualit&amp;#228;t, also eine geistliche Erneuerung, aus der eine neue Art im Umgang mit dem eigenen K&amp;#246;rper und in der Beziehung mit anderen folgt. Zweitens bedarf es einer wahren Freundschaft und Bereitschaft Opfer zu bringen und pers&amp;#246;nliche Einschr&amp;#228;nkungen, um an der Seite der Leidenden zu stehen. Das sind die Faktoren, die wahren Fortschritt bringen.&amp;quot;)&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;... statt klarer Worte zur Verwendung von Kondomen, nennt Smoltcyk schlechte Kommunikation, und damit schlechte Werbung. Das preisen des Kondoms hingegen gute Werbung und damit richtig. Deswegen beendet er den Beitrag mit den Worten:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das (das Grunds&amp;#228;tzliche) wird nichts mehr &amp;#228;ndern. Jetzt hilft nur noch Krisenkommunikation. Ein Besuch in einem Aids-Hospital und eine mutige Erkl&amp;#228;rung, wonach Kondome in dieser H&amp;#246;lle kein Teufelszeug sind.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auf den ersten Blick mag das stimmen. Auf dem zweiten begeht Smoltczyk hier aber einen riesigen Fehler.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erstens&lt;/strong&gt;: Kondome werden den AIDS-Kranken auch nicht mehr helfen. Denen, die noch nicht infiziert sind, schon. Aber die Lebensweise, die die katholische Kirche vorschl&amp;#228;gt, auch.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zweitens&lt;/strong&gt;: Kann der Papst Kondome nicht gut hei&amp;#223;en. Denn dann w&amp;#252;rde er gegen die katholische Lehre predigen. Sex ist in der katholischen Kirche nur daf&amp;#252;r da, um die Familie zu vergr&amp;#246;&amp;#223;ern. Denn die Kirche ist gegen Promiskuit&amp;#228;t. Wer trotzdem viel Sex mit verschiedenen Partnern haben will, vers&amp;#252;ndigt sich. Oder wollt ihr allem ernstes behaupten, der Papst solle sagen &amp;quot;wenn ihr schon s&amp;#252;ndigt, dann nehmt ein Kondom&amp;quot;? Seid ihr noch mit allen Sinnen beisammen? Das w&amp;#228;re so &amp;#228;hnlich wie &amp;quot;ja wenn ihr schon jemanden bestehlt, dann seid bitte freundlich dabei&amp;quot;? Gut, der Vergleich hinkt, weil es beim zweiten nicht um Menschenleben geht. Aber solch eine Aussage vom Papst w&amp;#228;re eine Duldung der S&amp;#252;nde. Was bitte verlangt ihr von ihm?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Drittens&lt;/strong&gt;: Der Vorg&amp;#228;nger von Benedikt XVI., also Papst Johannes Paul II. (den Smoltczyk noch so hoch lobt in seinem Beitrag: &amp;quot;Johannes Paul II. war bis zum letzten Atemzug ein Meister in dieser Kunst (Public Relations)&amp;quot; (Glaubt Smoltcynk wirklich, Johannes Paul II. h&amp;#228;tte seine Reden selbst geschrieben?)) war auch strikter Gegner des Kondoms. Er konnte es aber wohl nur besser verpacken als Benedikt XVI., was uns zu Viertens f&amp;#252;hrt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Viertens&lt;/strong&gt;: Es ist nicht die Aufgabe des Papstes, all seine &amp;#196;u&amp;#223;erungen so zu formulieren, dass die Presse sich dar&amp;#252;ber freuen kann und seine Lehre so weiter vermittelt, dass sie &amp;quot;werbetechnisch&amp;quot; den Vatikan in einem guten Licht darstellt. Vor allem, weil scheinbar die ganzen Journalisten das Bed&amp;#252;rfnis haben, der Kirche sagen zu m&amp;#252;ssen, wie sie gut aussieht, und damit auch deren Lehre bestimmen wollen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist daher &lt;strong&gt;F&amp;#252;nftens&lt;/strong&gt; die Aufgabe der Medien (und sogenannten Intelligenz), Informationen so zu &amp;#252;bermitteln, dass sie dem Inhalt der Information gerecht werden und richtig &amp;#252;bermitteln (Nachzulesen in &amp;quot;Seri&amp;#246;se Medien f&amp;#252;r Dummies&amp;quot;) Dies war in der &lt;em&gt;Kondomkrise&lt;/em&gt; nicht der Fall. Und in vielen anderen F&amp;#228;llen auch nicht so (&lt;a href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/77-Was-ist-ein-Amok-Laeufer-Alter-Beitrag-aktuell.html&quot;&gt;Beispiel: Beitrag zum Amoklauf&lt;/a&gt;). Ein wenig Denken hilft dabei schon und nicht jeden kleinen &lt;strong&gt;scheinbaren&lt;/strong&gt; Grund nutzen, gleich gegen die Kirche zu wettern. Ihr habt doch alle schon gewonnen, Staat und Kirche sind getrennt. Nun lasst sie aber auch das sein, was sie ist - &lt;a href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/83-Der-Papst-Oberhaupt-einer-Religion.html&quot;&gt;ein Glauben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und &lt;strong&gt;Sechstens&lt;/strong&gt;: Teufelszeug ist in der H&amp;#246;lle (f&amp;#252;r die H&amp;#246;lle) immer gut. Ansonsten w&amp;#228;re es kein Teufelszeug.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was Smoltcyzks nur ansatzweise in seinem Beitrag schaffte, will ich hier nachholen. Papst Benedikt XVI. wurde folgende Frage gestellt:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Heiligkeit, unter den vielen &amp;#220;beln, die Afrika heimsuchen, steht besonders die Verbreitung von Aids. Die Haltung der katholischen Kirche &amp;#252;ber die Art und Weise, wie das zu bek&amp;#228;mpfen sei, wird oft als unrealistisch und wirkungslos betrachtet. Werden Sie dieses Thema w&amp;#228;hrend der Reise ansprechen?&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p&gt;Der Papst antwortete laut Vatikan so:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote style=&quot;width: 759px; height: 360px&quot;&gt;   &lt;p&gt;Ich m&amp;#246;chte das Gegenteil behaupten: Ich glaube, dass die wirksamste und im Kampf gegen Aids pr&amp;#228;senteste Organisation eben diese katholische Kirche mit ihren Bewegungen und unterschiedlichen Strukturen ist. Ich denke an die Gemeinschaft Sant&#039; Egidio, die im Kampf gegen Aids so viel im Sichtbaren und im Verborgenen tut, ich denke an die Kamillianer und all die Ordensschwestern, die den Kranken dienen (...) &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Ich w&amp;#252;rde sagen, das Problem Aids kann man nicht blo&amp;#223; mit Werbeslogans &amp;#252;berwinden. Wenn die Seele fehlt, wenn die Afrikaner sich nicht selbst helfen, kann diese Geisel nicht mit der Verteilung von Kondomen beseitigt werden: Im Gegenteil, es besteht das Risiko, das Problem zu vergr&amp;#246;&amp;#223;ern. Die L&amp;#246;sung kann nur mit einem doppelten Engagement gefunden werden: Das erste ist eine Humanisierung der Sexualit&amp;#228;t, das hei&amp;#223;t eine geistige und menschliche Erneuerung, die eine neue Art des Umgangs miteinander bringt. Und das zweite eine wahre Freundschaft auch und vor allem mit den Leidenden, die Bereitschaft, bei ihnen zu sein, auch mit Opfern und pers&amp;#246;nlichem Verzicht. &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Dies sind die Faktoren, die helfen und die auch zu sichtbaren Fortschritten f&amp;#252;hren. Deshalb m&amp;#246;chte ich sagen, ist es diese unsere doppelte Anstrengung, den Menschen innerlich zu erneuern, ihm geistige und menschliche Kraft f&amp;#252;r ein Verhalten zu geben, das dem eigenen K&amp;#246;rper und dem des anderen gerecht wird, und diese F&amp;#228;higkeit, mit den Leidenden zu leiden, da zu bleiben in den Pr&amp;#252;fungen des Lebens. &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Mir scheint, dass dies die rechte Antwort ist und dass die Kirche dies tut und damit einen sehr gro&amp;#223;en und wichtigen Beitrag leistet. Danken wir all jenen, die das tun. &lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Noch eine kleine Anmerkung zum Kommentar von Smoltczyk, dass der Vatikan &amp;quot;Geld&amp;quot; mit &amp;quot;Werbeslogan&amp;quot; ausgetauscht hat. Ich h&amp;#228;tte es stehen lassen. Denn die Staaten dr&amp;#252;cken sich um ihre Verantwortung in Afrika, indem sie glauben, mit Geld alles kaufen zu k&amp;#246;nnen, auch die Gesundheit der Menschen, die dort leben. Es ist n&amp;#246;tig, ja, aber das reicht bei weitem nicht aus.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 17:30:24 +0100</pubDate>
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    <category>AIDS</category>
<category>Benedikt XVI.</category>
<category>Irrglauben</category>
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    <title>Der Papst - Oberhaupt einer Religion</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Er steht mal wieder im Rampenlicht. Benedikt XVI. kommt nicht zur Ruhe und das Papst-Bashing geht in eine neue Runde. Diesmal steht seine Aussage &amp;#252;ber den Nutzen von Kondomen in Afrika gegen AIDS im&amp;#160; Vordergrund. Denn er befindet, dass mit Kondomen die Krankheit nicht bek&amp;#228;mpft werden kann. Damit erntete er viel Gegenwind. Vereinzelt wird ihm auch Recht gegeben, aber meist nur, um &amp;#252;ber einen Umweg doch noch kritisieren zu k&amp;#246;nnen. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/,tt5l2/kultur/437/462057/text/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt5l2/kultur/437/462057/text/&quot;&gt;So zeigt es zumindest M. Drobinski&lt;/a&gt; auf der Online-Nachrichten-Plattform der S&amp;#252;ddeutschen. Doch seine Kritik geht an der Wahrheit vorbei, denn er betrachtet die katholische Kirche nicht als das, was sie ist - ein Glauben.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Trennung zwischen Kirche und Staat ist in Deutschland vollzogen, wenn man einmal davon absieht, dass die Christliche Demokratische Union und die Christlich-Soziale Union zur Zeit die Bundeskanzlerin stellen und gemeinsam die gr&amp;#246;&amp;#223;te Fraktion im Bundestag stellen. Aber seit Angela Merkel als Bundeskanzlerin sprechen kann, und gleichzeitig nicht als Christin (was irgendwie witzig ist), kann man davon ausgehen, dass die Politiker dieser Parteien diese S&amp;#228;kularisierung auch durchziehen. Aber ich schweife ab.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Durch die Trennung zwischen Religion und Staat wurden die Religionen zur sekund&amp;#228;ren Instanz f&amp;#252;r Handlungsentscheidungen herab gestuft, wenn denn &amp;#252;berhaupt ein Mensch religi&amp;#246;se Gef&amp;#252;hle empfindet. Damit bekommt eine Religion den zunehmenden Geschmack einer Lebenseinstellung. &amp;quot;Wer katholisch ist, sollte auch katholisch handeln&amp;quot;, solange er damit nicht gegen das Gesetz verst&amp;#246;&amp;#223;t. Und genau das scheinen die Kritiker der Kirche (vor allem der katholischen) nicht zu begreifen. Denn die katholische Kirche ist ein Religion, die Handlungsspielr&amp;#228;ume vorgibt, welche durch Gott entstanden. Wer diese Religion aus&amp;#252;bt, sollte dementsprechend handeln. Wer nicht, brauch sich nicht daran zu halten, mit allen Konsequenzen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Mensch hat sich im Endeffekt &amp;quot;erdreistet&amp;quot;, &amp;#252;ber diesen Geboten zu stehen, wenn er sagt, Religion und Staat m&amp;#252;ssen getrennt sein. Allerdings muss er akzeptieren, dass der Papst als Stellvertreter Gottes die Regeln in der Art der Kirche auslegt. Er wendet sich an die Gl&amp;#228;ubigen und Nichtgl&amp;#228;ubigen, ihnen eine M&amp;#246;glichkeit des Lebens zu pr&amp;#228;sentieren, die in der Tat vor AIDS sch&amp;#252;tzt. Und dazu brauch es keine Kondome. Zudem hat der Papst einen wunden Punkt getroffen, wenn er sagt, Kondome versch&amp;#228;rfen die Situation, wenn man bedenkt, dass die Benutzung eines Kondoms eine Sicherheit suggeriert, n&amp;#228;mlich der 100-prozentige Schutz vor der Krankheit. Es ist ein wenig Haarspalterei, aber trotzdem nachvollziehbar. Aber darauf will ich nicht hinaus.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Fakt ist, dass der Papst mit seiner Religion eine Lebensweise anbietet, die vor AIDS sch&amp;#252;tzt. Und Fakt ist auch, dass nun massenhaft auf den Pontifex &amp;quot;eingepr&amp;#252;gelt&amp;quot; wird. Und das hat er nicht verdient. Die katholische Kirche IST eine Religion, die ihre Regeln nach den Glauben ausrichtet, und nicht nach den Individualismus-Bed&amp;#252;rfnissen des Menschen. Denn f&amp;#252;r die Kirche ist der Mensch nicht entstanden, sondern von Gott geschaffen, um seine Regeln zu befolgen. Und jeder, der sich erdreistet, ausufernde Kritik an dem Papst zu &amp;#252;ben, sollte erst einmal dar&amp;#252;ber nachdenken, wer an dem Dilemma der Menschen in Afrika Schuld ist. Und das ist mit Sicherheit nicht die Kirche.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kritik ist immer gut. Kritik bringt Bewegung. Kritik schafft Diskussionen. Aber die Religion ist und bleibt ein Glauben, den jeder Mensch f&amp;#252;r sich frei w&amp;#228;hlen kann, ABER, er muss die Regeln befolgen. Wenn ihm das nicht passt, soll er austreten oder gar nicht erst w&amp;#228;hlen. Und noch schlimmer ist, dass, obwohl der Mensch die Religion herabgesetzt hat auf den Glauben, und nicht gesetzgebende Gewalt, er sich dann noch &amp;#252;ber eine Lebenseinstellung aufregt, die durchaus gegen AIDS sch&amp;#252;tzt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und dabei spielt es auch keine Rolle, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/blog.pantoffelpunk.de/brechmittel/papst-aufklaerung-tut-not&#039;);&quot;  href=&quot;http://blog.pantoffelpunk.de/brechmittel/papst-aufklaerung-tut-not&quot;&gt;dass die Kirche selbst ihre eigenen Regeln bricht&lt;/a&gt;, denn das ist ein anderes Thema.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 18 Mar 2009 17:11:45 +0100</pubDate>
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    <category>AIDS</category>
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