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    <title>Die Rote Couch - Ein parteiloses Blog - Bundestagswahl 2009</title>
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    <pubDate>Sun, 22 Nov 2009 10:28:00 GMT</pubDate>

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    <title>Menschen lernen nicht aus Fehlern</title>
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            <category>Bundestagswahl 2009</category>
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es stößt zwar ein bisschen komisch auf, dass unser &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/869/495198/text/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/869/495198/text/&quot;&gt;Finanzminister seine eigenen Finanzsituation nicht kennt&lt;/a&gt;. Aber da fällt es nicht einmal schwer zu glauben, dass er mal so eben 100.000 DM irgendwo “vergessen” hat. Dumm scheint er trotzdem zu sein. Denn er mag nicht aus den Fehlern der Finanzkrise zu lernen. Und er beweist, wie gut Politiker sich Wahrheiten zurecht lügen können.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;So sagt Schäuble:&lt;/p&gt;  &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;   &lt;blockquote&gt;     &lt;p&gt;Unternehmen sind keine Veranstaltungen zur kurzfristigen Gewinnmaximierungen&lt;/p&gt;   &lt;/blockquote&gt; &lt;/div&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ein Kracher hoch zehn. Schon mal nachgeschaut, was Kapitalismus bedeutet? Menschen werden zu Produktionsfaktoren degradiert. Es interessiert nicht die Wirtschaftslage, oder das Gemeinwohl, einzig und allein wie schnell so viel wie möglich Geld verdient werden kann.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Außerdem bedauert Schäuble, dass die Gier im Finanzsektor schon wieder um sich greift. Siehe Kapitalismus. Wenn ich das moniere, ist das eine Sache. Wenn ein Politiker, der in der Position ist, Dinge zu ändern bzw. Regeln aufstellen zu können, jahrelang sich über solches Verhalten aufregt ohne tatsächlich etwas zu ändern, gehört er aus der Politik verbannt. Dumm nur, dass das eine Bagage ist, die zusammen hält.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Deswegen stört es auch nicht, Leuten etwas zu versprechen, nämlich Steuersenkungen, um ihnen dann aber zu sagen, dass sie sich nichts von den Versprechen der Politiker versprechen sollen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Denn ein Versprechen ist eben ein sich Versprechen. Vor allem bei Merkel, Schäuble und Co.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 22 Nov 2009 11:28:00 +0100</pubDate>
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    <category>Angela Merkel</category>
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<category>Wolfgang Schäuble</category>

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    <title>Merkels Ganoven auf einem Blick</title>
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            <category>Bundestagswahl 2009</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun sind auch die letzten Personalien gekl&amp;#228;rt und schon bald nimmt die neue Regierung ihre Arbeit auf. Das Kabinett von Angela Merkel ist dabei sehr bunt besetzt und bietet jede Menge Angriffspunkte. Damit degradiert sich diese Zusammensetzung zum lustigen Postengeschachere. Zwar sind nicht alle Positionen fraglich, aber ich bin mir sicher: Es werden sehr lustige vier Jahre!&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Fangen wir an bei &lt;strong&gt;Angela Merkel&lt;/strong&gt; an. Vier Jahre hat sie sich zu Themen kaum positioniert, au&amp;#223;er das alles besser und sch&amp;#246;ner werden soll. Und ganz wichtig, es &amp;quot;muss eine L&amp;#246;sung gefunden werden, die beide Seite befriedigt.&amp;quot; Was soll man dazu noch sagen?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ihr neuer Stellvertreter machte ja vor kurzem noch mit schlechten Englischkenntnissen auf sich aufmerksam. Das befeuerte die Debatte, ob ein Au&amp;#223;enminister gut Englisch sprechen k&amp;#246;nnen muss, oder nicht. Zwar ist die Beherrschung der Sprache nicht wirklich notwendig, sprich ist es durchaus m&amp;#246;glich, dieses Amt trotzdem aus&amp;#252;ben zu k&amp;#246;nnen, allerdings ist das schon recht peinlich, wenn der Volksvertreter, der unseren Kontakt zu den anderen Nationen darstellt, nicht einmal die simpelste Sprache beherrscht. Hinzu kommt, dass dies auch viel &amp;#252;ber Deutschland als Bildungsland aussagt. N&amp;#228;mlich das es keines ist. Daf&amp;#252;r hat Merkel letztes Jahr im Bildungsgipfel schon gesorgt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Aber, wir k&amp;#246;nnen uns gl&amp;#252;cklich sch&amp;#228;tzen, dass die &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/142-Die-Katze-laesst-das-Mausen-nicht.html&quot;&gt;sozialste Locke Deutschlands&lt;/a&gt;&amp;quot; unser Au&amp;#223;enminister ist. Er ist der erste Clown, der in der Welt solch einen Posten einnehmen darf. Vier traurige Jahre wird er uns mit seinen B&amp;#252;ttenreden zum Lachen, oder auch zum Weinen bringen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&amp;#220;ber &lt;strong&gt;Wolfgang &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/145-Schaeuble-und-seine-Vergangenheit.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sch&amp;#228;uble&lt;/strong&gt; habe ich ja gestern&lt;/a&gt; schon ausgiebig geschrieben. Aber schaut euch unsere verkommene und degenerierte Gesellschaft an. Da ist es kein Wunder, dass ein L&amp;#252;gner und Betr&amp;#252;ger, sprich ein wahrer Ganove Finanzminister werden darf.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der neue Wirtschaftsminister &lt;strong&gt;Rainer Br&amp;#252;derle&lt;/strong&gt; ist f&amp;#252;r mich noch ein unbeschriebenes Blatt. Da er aber der FDP entstammt (gut, CDU w&amp;#228;re auch nicht besser gewesen) steht er f&amp;#252;r den &amp;quot;sozialen&amp;quot; Kurs seiner Partei, die wohl am meisten der L&amp;#252;ge erlegen ist, dass Wachstum der heilige Gral sei und alles andere, auch die Menschenw&amp;#252;rde sich dem unterordnen muss.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Franz-Josef Jung&lt;/strong&gt; darf sich nun im Arbeitsministerium austoben. Diverse Medien bescheinigen ihn ein (optimistisch gesehen) &#039;ungl&amp;#252;ckliches Auftreten&#039;. Allerdings muss ich sagen, dass ich seine Arbeit nicht so gering einsch&amp;#228;tze. Er mag nicht der kleverste in seinem Amt gewesen sein, allerdings hat er sich stets vor &lt;strong&gt;unsere Jungs&lt;/strong&gt; im Ausland gestellt, wenn die bellende Presse und diverse Komiker der Politikszene &amp;#252;ber diesen hergezogen sind. Viele haben nicht einmal ansatzweise eine Ahnung, welchen Gefahren und Strapazen &lt;strong&gt;unsere Jungs&lt;/strong&gt; in den Einsatzgebieten ausgesetzt sind.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Allerdings ist es schon sehr erschreckend, wenn &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/politik/818/492179/text/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/818/492179/text/&quot;&gt;die Kanzlerin auf die Frage, was Jung zum Arbeitsminister bef&amp;#228;higt, keine Antwort wei&amp;#223;&lt;/a&gt;. Wer wei&amp;#223; da mehr (oder weniger)?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Im gleichen Artikel der S&amp;#252;ddeutschen Zeitung wird vom n&amp;#228;chsten FDP-Mann in der neuen Regierung berichtet. Es geht um &lt;strong&gt;Dirk Niebel&lt;/strong&gt;, der neuer Minister f&amp;#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Eben genau jenes Amt, welches er vor der Wahl f&amp;#252;r &amp;#252;berfl&amp;#252;ssig erkl&amp;#228;rt hat. Aber, so geht es weiter:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Dass er keine Erfahrung hat und auch nie erkennbaren Willen gezeigt hat, in diesem Bereich etwas zu werden, war zugegeben nur selten ein Grund in der Politik, bestimmte Posten nicht doch zu bekommen.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch &lt;strong&gt;Karl-Theodor Guttenberg&lt;/strong&gt; (ich weigere mich seinen Adel anzuerkennen) bleibt der neuen Regierung erhalten. Allerdings muss ich sagen, dass er einer der wenigen ist, denen ich trotz anders gerichteter Einstellung zumindest zu Gute halte, dass er seine Ansichten auch vertreten hat, und nicht so wie andere Politiker im Einheitsbrei mit der Masse mitgeschwommen ist. Nun hat er ganze vier Jahre, den Verteidigungsminister zu mimen. Mal sehn wie sich bis zur n&amp;#228;chsten Wahl meine Meinung &amp;#228;ndert.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Neben Jung h&amp;#228;tte man die Merkel auch fragen sollen, was &lt;strong&gt;Peter Ramsauer&lt;/strong&gt; zum Verkehrsminister bef&amp;#228;higt. genauso wie Jung wird er in ein Metier gehoben, wovon er keinen blauen Dunst von hat. Allerdings darf er sich nun mit der Deutschen Bahn herumschlagen, die einen B&amp;#246;rsengang wohl immer noch nicht aufgegeben hat.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Beim Umweltamt k&amp;#246;nnen die Regierungsparteien sowieso Strohhalme ziehen, das Losgl&amp;#252;ck entscheiden lassen, oder einfach die Gesichter von noch nicht versorgten Politiker an die Wand h&amp;#228;ngen, und mit einem Dartwurf den Ministerposten vergeben. Es gibt aber auch keinen, der von den drei Parteien in irgendeiner Art und Weise als Umweltpolitiker heraussticht. Nun ist es &lt;strong&gt;Norbert R&amp;#246;ttgen&lt;/strong&gt; geworden, der in den n&amp;#228;chsten vier Jahren die Natur wohl genauso behandeln wird, wie eine auszunehmende Weihnachtsgans. Vier Jahre Weihnachten.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die erste Frau ist &lt;strong&gt;Ilse Aigner&lt;/strong&gt;. Nun, zumindest ist sie nicht so &amp;quot;ungl&amp;#252;cklich aufgetreten&amp;quot;, wie Jung, und das etwas unpopul&amp;#228;re Landwirtschaftsministerium scheint f&amp;#252;r die Frauenquote pr&amp;#228;destiniert zu sein. Die Kanzlerin ist schlie&amp;#223;lich auch eine Frau.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was gibt es zum neuen Innenminister &lt;strong&gt;Thomas de Maiziere&lt;/strong&gt; zu sagen? Hier nutze ich mal mein Recht, sprachlos zu bleiben. Ob das gut oder schlecht f&amp;#252;r ihn ist, das zeigen die n&amp;#228;chsten vier Jahre.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Frau &lt;strong&gt;Sabine Leutheusser-Schnarrenberger &lt;/strong&gt;(welcher Idiot hat Doppelnamen zugelassen?) ist eine der wenigen aus dem neuen Kabinett, von der ich positiv eingenommen bin. Sie war bereits unter der Kohl-&amp;#196;ra Justizministerin, und hat damals Format gezeigt, als sie zur&amp;#252;ckgetreten ist, um ihren Standpunkt zu verdeutlichen. Allerdings sollte sie noch ein wenig Nachhilfe in Sachen neuer Technik nehmen. Denn auch sie ist dem Irrglauben verfallen, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist. Deswegen ist es vollkommener Schwachsinn, ein &amp;quot;Internet-Gesetzbuch&amp;quot; erstellen zu wollen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;F&amp;#252;r die zuk&amp;#252;nftige individuelle (deutsche) Zahnl&amp;#252;ckenromantik soll der FDP-Mann &lt;strong&gt;Philipp R&amp;#246;ssler &lt;/strong&gt;im Gesundheitsministerium sorgen. Der gro&amp;#223;e Freund von privaten Absicherungen wird nichts unversucht lassen, das Gesundheitssystem in das 19. Jahrhundert zur&amp;#252;ck zu katapultieren. Eigentlich k&amp;#246;nnte man meinen, schlechter als Ulla Schmidt ging nimmer. Aber damit will ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Vier Jahre sind eine lange Zeit.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wie wichtig der CDU das Internet-Sperrgesetz von &lt;strong&gt;ZensUrsula von der Leyen&lt;/strong&gt; war, sieht man daran, wie schnell sie in diesem Punkt in den Koalitionsgespr&amp;#228;chen umgefallen sind. Es hat nicht mal ein laues L&amp;#252;ftchen gebraucht, um der FDP ein Zugest&amp;#228;ndnis zum Fressen vorzuwerfen. B&amp;#246;se Zungen behaupten, dass das Gesetz extra kurz vor der Bundestagswahl durchgedr&amp;#252;ckt wurde, um dann einen Faustpfand im Kampf gegen die FDP zu besitzen. Nun darf die Lieblingsministerin der Internetgemeinde (mit Sch&amp;#228;uble zusammen) weiter das Familienministerium leiten. Auch wenn sie gef&amp;#252;hlte 25 Tausend Kinder hat, scheint sie trotzdem in gewissen Punkten fern jeder Realit&amp;#228;ten zu schweben. Dass sie das Amt weitere vier Jahre f&amp;#252;hren darf ist eine der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Entt&amp;#228;uschungen f&amp;#252;r mich.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Mit sch&amp;#246;ner F&amp;#246;n-Frisur bleibt auch &lt;strong&gt;Annette Schavan&lt;/strong&gt; im Amt, und darf f&amp;#252;r weitere vier Jahre die Bildungsministerin mimen. Bildung. Da war doch was. Ach ja. Nachdem die Bildung in den ersten drei Jahren den Bach runter gegangen ist, hat Angela Merkel ihr im Endeffekt die Kompetenz abgesprochen, als sie das Thema Bildung zur Chefsache gemacht hat. Spricht es jetzt f&amp;#252;r oder gegen Schavan, dass auch Merkel an dieser Aufgabe kl&amp;#228;glich gescheitert ist? Mit der CDU/CSU und der FDP sind nun die Parteien die n&amp;#228;chsten vier Jahre an der Macht, die Bildung f&amp;#228;lschlicherweise zwar als reinen Wirtschaftsfaktor ansehen, aber nichts daf&amp;#252;r wirklich tun wollen. Denn Wachstum und Wirtschaft besitzen Priorit&amp;#228;t. Dass da kaum Nachwuchskr&amp;#228;fte nachkommen, wundert die Parteien dann trotzdem. Aber wo kommen wir denn hin, wenn &lt;strike&gt;Sklaven&lt;/strike&gt; die sozial Schwachen schlauer sind als unsere Politiker? Die durchschauen deren Gaunereien vielleicht noch ... .&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch &lt;strong&gt;Bernd Neumann&lt;/strong&gt; darf als Minister f&amp;#252;r Kultur und Medien bleiben. Bernd wer? Noch nie von ihm geh&amp;#246;rt. kennt den wer?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was soll ich zu dieser Besetzung noch sagen? Gauner, Hampelm&amp;#228;nner und Machtmenschen reichen sich im neuen Kabinett die H&amp;#228;nde. Ob das bei den anderen Parteien anders sein w&amp;#252;rde, wage ich zu bezweifeln. Die stellen im Moment aber nicht die neue Regierung.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 08:58:52 +0100</pubDate>
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    <title>Schäuble und seine Vergangenheit</title>
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wolfgang Sch&amp;#228;uble wird neuer Finanzminister von Deutschland. Obwohl er w&amp;#228;hrend der Aufkl&amp;#228;rung zur CDU-Spendenaff&amp;#228;re gelogen hat. Nicht nur einmal. Und wohl auch &amp;#246;fter als wir wissen. Barbara E. wird entlassen, weil, so das Landesarbeitsgericht in Berlin, &amp;quot;eine Kassiererin m&amp;#252;sse &amp;#171;unbedingte Zuverl&amp;#228;ssigkeit und absolute Korrektheit&amp;#187; zeigen.&amp;quot; Wegen ihres &amp;quot;Fehlverhaltens&amp;quot; ist demnach das Vertrauensverh&amp;#228;ltnis zu ihren Arbeitgeber zu stark zerr&amp;#252;ttet. Bitte?&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;1,30 Euro ist keine Kleinigkeit. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.netzeitung.de/arbeitundberuf/1283877.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/1283877.html&quot;&gt;Sp&amp;#228;testens nachdem eine Kassiererin in Berlin ihren Job verloren hat, nachdem sie zwei von Kunden verlorene Leergutbons in der Gesamth&amp;#246;he von eben jenen 1,30 Euro eingel&amp;#246;st hatte&lt;/a&gt;, hallt diese Nachricht von der deutschen Justiz &amp;#252;ber Deutschland. 1,30 Euro ist nun mal keine Kleinigkeit.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch eine &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Arbeitsrecht-Kuendigung-Emmely%3Bart271,2921954&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Arbeitsrecht-Kuendigung-Emmely%3Bart271,2921954&quot;&gt;Bulette nebst Br&amp;#246;tchen&lt;/a&gt; ist keine Kleinigkeit. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.welt.de/wirtschaft/article4866271/Sechs-Maultaschen-reichen-fuer-eine-Kuendigung.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article4866271/Sechs-Maultaschen-reichen-fuer-eine-Kuendigung.html&quot;&gt;Auch sechs Maultaschen nicht&lt;/a&gt;. Und diese Liste an solchen Beispielen scheint in diesen tagen gr&amp;#246;&amp;#223;er und gr&amp;#246;&amp;#223;er zu werden.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Aber es gibt sie noch, die Kleinigkeiten, die so klein sind, dass sie unwichtig erscheinen. So Wolfgang Sch&amp;#228;ubles &amp;quot;schlechtes&amp;quot; Ged&amp;#228;chtnis, als er 100.000 Mark in seiner Schublade &amp;quot;verga&amp;#223;&amp;quot;. Wie oft hat er gelogen? Bewiesen ein paar mal. Doch wird die Dunkelziffer weit h&amp;#246;her liegen. Und etwas zugegeben hat er nur, wenn an der Wahrheit nicht mehr vorbei zu kommen war. Trotzdem darf er weiter &amp;#252;ber die Ein- und Ausgaben von Deutschland wachen. Eine Kassiererin nicht. Aber bei ihr ging es auch nur um 1,30 Euro.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:30:11 +0100</pubDate>
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    <title>Die Katze lässt das Mausen nicht</title>
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            <category>Bundestagswahl 2009</category>
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wissen Sie woran ich erkenne, dass bald schon wieder Karneval vor der T&amp;#252;r steht? Richtig. Die gr&amp;#246;&amp;#223;te &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.netzeitung.de/politik/deutschland/1501119.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1501119.html&quot;&gt;Spa&amp;#223;partei Deutschlands stellt Ausz&amp;#252;ge ihres neuen Festprogramms vor&lt;/a&gt;! So fehlten am Ende nur noch die Fanfaren auf dem Sonderparteitag der FPD. Und wie immer geb&amp;#252;hrte Chef-Clown Guido Westerwelle die Ehre, die ersten Zeilen vorzutragen. &amp;quot;Wer nun von unsozialer Politik spreche, dem sei in seiner &amp;#171;Hirnverbranntheit&amp;#187; nicht zu helfen, sagte er unter dem Jubel der Delegierten.&amp;quot;&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das neue Programm der liberalen Spa&amp;#223;partei strotzt nur so von Schenkelklopfern. So begann Westerwelle mit den markant scharfen Worten &amp;quot;Jetzt geht die Arbeit f&amp;#252;r unser Land erst richtig los.&amp;quot; &lt;a href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/132-FDP-eine-soziale-Partei-auf-UEberholspur.html&quot;&gt;Denn nun d&amp;#252;rfen Hartz-IV-Empf&amp;#228;nger f&amp;#252;r immer weniger Geld arbeiten&lt;/a&gt;. Die Leiharbeiter sind halt nicht mehr billig genug, um den Aufschwung zu finanzieren.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und wenn das nicht reicht, sollen 24 Milliarden Steuererleichterungen dazu beitragen. Wie, Steuersenkungen bei tief-roten Kassen? Diese Narretei kann nat&amp;#252;rlich nur von der FDP kommen. Denn diese &amp;quot;soziale Ma&amp;#223;nahme&amp;quot; hilft vor allem den Kleinen, die sowieso kaum noch Steuern zahlen und am Ende mit witzigen 100 Euro mehr im Jahr dastehen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Aber noch sind wir nicht am Ende der Spa&amp;#223;tirade. Wem die 100 Euro nicht reichen, f&amp;#252;r den gibt es einen anderen Weg. Produziert neue &lt;strike&gt;Sklaven&lt;/strike&gt; Kinder am laufenden Band! Es fehlt &lt;strike&gt;dem modernen Sklavenmarkt&lt;/strike&gt; der Gesellschaft an Nachwuchs. Also wieso nicht die Produktion subventionieren? Genau, mit einer Erh&amp;#246;hung des Kindergeldes.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;(An dieser Stelle begehe ich nicht den Fehler, solch eine Ma&amp;#223;nahme als Konjunkturprogramm f&amp;#252;r die Tabak- und Alkoholindustrie zu bezeichnen. Dieser Gag wurde schon von der CDU patentiert.)&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zum kr&amp;#246;nenden H&amp;#246;hepunkt kommt die Ulknudel Westerwelle zum Schluss:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wir haben ein Herz f&amp;#252;r die kleinen Leute. [...] [Die FDP sei mit ihrer Mittelstandspolitik] die viel bessere Arbeitnehmerpartei als die komplette Opposition zusammen.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kombiniert mit dem Spruch aus ihrem Wahlprogramm ...&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In Verbindung mit unserem Steuerkonzept wird sichergestellt, dass sich die Afnahme einer Arbeit immer lohnt &amp;#8211; auch bei Aufnahme einer gering bezahlten T&amp;#228;tigkeit.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;... kann ich schon sagen, dass das Programm der Spa&amp;#223;partei in dieser Saison das wohl beste seit dem Bestehen der FDP ist. Damit schlage ich den Vorsitzenden dieser lustigen Truppe f&amp;#252;r die Auszeichnung &amp;quot;Die lustigste Locke Deutschlands&amp;quot; vor! Falsch, der Titel des Preises muss lauten &amp;quot;Die sozialste Locke Deutschlands&amp;quot;!&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es w&amp;#228;re ja &amp;quot;Hirnverbrannt&amp;quot; Westerwelle irgendwann mal ernst zu nehmen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:37:39 +0100</pubDate>
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    <category>Fanfare</category>
<category>FDP</category>
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<category>Karneval</category>
<category>Saison</category>
<category>Spaßpartei</category>
<category>Westerwelle</category>

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    <title>Vier Jahre Weihnachten</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/141-Vier-Jahre-Weihnachten.html</link>
            <category>Bundestagswahl 2009</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Bis tief in die letzte Nacht hinein verhandelten CDU, CSU und FDP &amp;#252;ber den neuen Koalitionsvertrag. Nachdem nun eine Einigung errungen wurde, gibt es heute morgen die erste Pressekonferenz von Angela Merkel, Horst Seehofer und Guido Westerwelle. Was da aber so zusammen kommt, klingt mehr nach &amp;quot;W&amp;#252;nsch dir was&amp;quot;, als &amp;quot;So ist es&amp;quot;. Stehen uns vier Jahre Weihnachten bevor?&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.faz.net/s/Rub4D6E6242947140018FC1DA8D5E0008C5/Doc~E67C9AF82D9344402A7C60A37B168EB59~ATpl~Ecommon~Scontent.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub4D6E6242947140018FC1DA8D5E0008C5/Doc~E67C9AF82D9344402A7C60A37B168EB59~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Die FAZ schreibt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;  &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;   &lt;blockquote&gt;     &lt;p&gt;Bei der k&amp;#252;nftigen schwarz-gelben Koalition stehen nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Wachstum, Bildung und Zusammenhalt im Mittelpunkt.&lt;/p&gt;   &lt;/blockquote&gt; &lt;/div&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Diese Phrase k&amp;#246;nnte im Grunde bei jeder Neubildung einer Regierung stehen. Wachstum avanciert meiner Meinung nach sowieso zum Unwort des Jahrzehnts. Wohin wollen wir eigentlich noch wachsen? Es ist mir unverst&amp;#228;ndlich, wie &amp;#252;ber Jahre hinweg diese Ausrede als Grund f&amp;#252;r eine St&amp;#228;rkung der Wirtschaft, und im Gegenzug Schw&amp;#228;chung des sozialen Faktors dienen kann. Nach vielen Jahren Wachstum klafft die L&amp;#252;cke zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Wem hat dieses Wachstum wirklich gen&amp;#252;tzt? Den immer mehr werdenden Arbeitslosen, und der immer gr&amp;#246;&amp;#223;er werdenden Unterschicht?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Bildung, so kann sich kein Politiker da herum dr&amp;#252;cken, ist der Pfeiler einer Gesellschaft, wo stolz behauptet wird, dass alle Menschen gleich seien. Erinnern sie sich noch an den letzten Bildungsgipfel, wo Angela Merkel durch die Republik reiste und dieses Problem zur Chefsache machte? Ein Jahr ist vergangen und von den h&amp;#246;heren Ausgaben ist weit und breit nichts zu sehen. Im Gegenteil, mit mathematischen Tricks und Definitions&amp;#228;nderungen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,656664,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,656664,00.html&quot;&gt;rechneten sich die Finanzminister der L&amp;#228;nder einen prozentuellen Anstieg der Bildungsausgaben zurecht&lt;/a&gt;, obwohl kein Cent zus&amp;#228;tzlich geflossen ist.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Sieht so die Zukunft der Bildung aus? Und dann wundert es die Politik und Wirtschaft, dass es keine Fachkr&amp;#228;fte mehr gibt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und nun zum Zusammenhalt, dem wohl neuen Lieblingswort unserer &amp;quot;sozialen&amp;quot; Kanzlerin. Wie die Arbeitslosenquote nach unten gedr&amp;#252;ckt werden kann, ohne dabei wirklich leistungsgerecht bezahlte Arbeitsstellen zu schaffen, habe &lt;a href=&quot;http://www.rote-couch.com/archives/132-FDP-eine-soziale-Partei-auf-UEberholspur.html&quot;&gt;ich hier schon dargelegt&lt;/a&gt;. Und das wir bereits ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem besitzen, kann eigentlich auch kaum einer noch leugnen. Dennoch soll es Einschneidungen im Gesundheitssystem geben, die die Arbeitnehmer st&amp;#228;rker belasten, als vorher. Ich bin ja sehr gespannt, was das Koalitionspapier noch alles so beinhaltet.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Von Steuersenkungen war heute morgen auch die Rede. Nachdem viele Jahre kein Geld f&amp;#252;r Bildung da war, sch&amp;#252;ttete die letzte Regierung viele viele Milliarden in die L&amp;#246;cher ohne Boden der Banken. Die Staatsverschuldung ist so hoch wie nie, und die Ausgaben f&amp;#252;r die &amp;#196;nderungen der neuen Regierung steigen auch kontinuierlich. Westerwelle meint dazu:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Staat spart bei sich selbst zuerst.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wo bitte soll der Staat bei so vielen L&amp;#246;chern noch sparen? Werden endlich die Di&amp;#228;ten und Pensionen der Politiker gek&amp;#252;rzt? Oder doch eher bei den vielen Arbeitspl&amp;#228;tzen um das Kanzleramt herum? Wo, Herr Westerwelle, wollen sie noch sparen?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Viele Versprechungen die bisher ohne konkrete Fakten unterlegt sind lassen die n&amp;#228;chsten vier Jahre wie Weihnachten klingen. Man freut sich auf das Fest, dem Beisammen-sein mit der Familie, und nat&amp;#252;rlich den Geschenken. Und beim Auspacken wird festgestellt, dass wieder die Krawatte vom letzten Jahr, doch diesmal in Schwarz, oder der warme Schal von Oma drin ist. Aber, wer den warmen Schal abbekommen hat, kann sich wohl noch gl&amp;#252;cklich sch&amp;#228;tzen. Denn es wird kalt in Deutschland.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 24 Oct 2009 10:19:36 +0200</pubDate>
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    <category>Angela</category>
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    <title>FDP - eine soziale Partei auf Überholspur?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/132-FDP-eine-soziale-Partei-auf-UEberholspur.html</link>
            <category>Bundestagswahl 2009</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die FDP hat vor der Bundestagswahl mit dem Slogan geworben, dass sich die Arbeit wieder lohnen solle. Sie gilt als die Partei des Mittelstandes und der Reichen, die grob gesagt eine Steuersenkung f&amp;#252;r alle durchf&amp;#252;hren will, also bei Reich und Arm (wobei Arm kaum noch etwas zu versteuern hat). &amp;quot;Mehr Netto vom Brutto&amp;quot; war somit der zweite markante Wahlspruch. In Koalitionsverhandlungen mit der CDU kam nun raus, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/591/490962/text/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/591/490962/text/&quot;&gt;dass Langzeitarbeitslose und Hartz-IV-Empf&amp;#228;nger besser gestellt werden sollen&lt;/a&gt;.&amp;#160; Ist die FDP etwa die neue soziale Partei?&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das Schonverm&amp;#246;gen von Langzeit-Arbeitslosen und Hartz-IV-Empf&amp;#228;nger soll erh&amp;#246;ht werden. Bisher galt eine Grenze von 250 Euro pro Lebensjahr, was einem 30-j&amp;#228;hrigen Betroffenen 7500 Euro an Eigentum zugesteht, ohne dass Sozialleistungen gek&amp;#252;rzt werden. In Zukunft, so einigten sich die CDU und FDP, wird dieses Schonverm&amp;#246;gen auf 750 Euro (22500 bei einem 30-J&amp;#228;hrigen) angehoben werden, was den flei&amp;#223;igen Sparer nicht, so wie fr&amp;#252;her, bestrafen soll. Au&amp;#223;erdem wird der Geldbetrag, welcher zus&amp;#228;tzlich zu Hartz-IV dazu verdient werden kann von 100 Euro auf 400 Euro angehoben. Diese Ver&amp;#228;nderungen sollen den Arbeitslosen ermutigen, auch f&amp;#252;r einen niedrigen Lohn arbeiten zu gehen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.deutschlandprogramm.de/files/653/Deutschlandprogramm09_Endfassung.PDF&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.deutschlandprogramm.de/files/653/Deutschlandprogramm09_Endfassung.PDF&quot;&gt;Im Wahlprogramm der FDP hei&amp;#223;t es&lt;/a&gt; auf Seite 10:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p&gt;Je nach H&amp;#246;he des Einkommens werden Sozialversicherungsbeitr&amp;#228;ge und Steuern f&amp;#228;llig. In     &lt;br /&gt;Verbindung mit unserem Steuerkonzept wird sichergestellt, dass sich die Aufnahme einer      &lt;br /&gt;Arbeit immer lohnt &amp;#8211; auch bei Aufnahme einer gering bezahlten T&amp;#228;tigkeit.&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Niedrigen Lohn? Gering bezahlte T&amp;#228;tigkeit? Ohne Grenze nach Unten? Widerspricht sich das nicht mit dem eingangs genannten Slogan? F&amp;#252;r wen soll sich da die Arbeit denn lohnen? F&amp;#252;r den Arbeitnehmer oder den Arbeitgeber?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was CDU und FDP hier heranz&amp;#252;chtet ist eine Unterschicht, die eigentlich schon als moderne Sklavenschicht bezeichnet werden kann. Der Besitz von Menschen ist zwar verboten (Zeitarbeitsfirmen m&amp;#246;gen im juristischen Sinne vielleicht keine Menschen besitzen ...), aber die Ausbeutung der selben noch lange nicht. Deswegen soll diese Unterschicht von, ich nenn sie hier einmal verk&amp;#252;rzt Sklaven, f&amp;#252;r weniger Geld noch mehr arbeiten &lt;em&gt;d&amp;#252;rfen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zwar wird auf dem modernen Sklavenmarkt nicht um den Menschen an-sich gefeilscht, aber nicht weniger respekt- und anstandslos, sowie menschenverachtend um das, was er zu bieten hat, seine Arbeitskraft. Und da es in einem kapitalistischen System, vor allem im Niedriglohnbereich nicht mehr um Leistung geht, sondern um die Ersetzbarkeit der Arbeitskraft, ist der Slogan &amp;quot;Ihre Arbeit muss sich wieder lohnen&amp;quot; die zweite &lt;strike&gt;Wahll&amp;#252;ge&lt;/strike&gt; falsch formulierte Intention der FDP. Der Unternehmer wird sich freuen. Billiger gehts dann wirklich nur noch mit dem klassischen Sklaven. Aber der ist schon seit vielen hundert Jahren ausgestorben, zumindest in Deutschland.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Westerwelle und Co. erreichen mit den Ver&amp;#228;nderungen das, was sie wollten. Billige Arbeit, die sich f&amp;#252;r den Unternehmer lohnt. Damit wird der Arbeitnehmer nicht animiert zu arbeiten, sonder gen&amp;#246;tigt, sich f&amp;#252;r noch weniger Geld zu verkaufen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:05:53 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeitslose</category>
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    <title>Richtungswechsel</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/130-Richtungswechsel.html</link>
            <category>Bundestagswahl 2009</category>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wahlkampfrhetorik ist sehr schön anzuhören. Da wird den Zuhörern ein Ideal vorgestellt, an dem sich Politiker messen lassen wollen. Zumindest bis zur Wahl. Danach kommt es ganz darauf an, wie die Wähler entschieden haben. Sobald die ersten Prozente bekannt sind und die Ergebnisse entsprechen so gar nicht den Hoffnungen oder Wünschen, dann beginnt es sofort in den Köpfen der Spitzenkandidaten zu rotieren an. Die große Frage lautet: In welcher Konstellation kann ich wie am besten (mit-)regieren? Das denkt sich seit den Landtagswahlen SPD-Chef Christoph Matschie in Thüringen und sein Grünen-Pendant im Saarland Hubert Ulrich. Versteht mich nicht falsch, jeder Partei-Vorsitzender, bzw. Spitzenkandidat denkt das, aber hier sollen mal diese beiden im Vordergrund stehen, vor allem Letzterer.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich habe mich nun schon darüber ausgelassen, wie Christoph Matschie in Thüringen seine Wähler betrügt, indem er sie zuerst aufgefordert hatte, ihn in seinem Kampf gegen Schwarz(-Gelb) zu unterstützen, um sich dann doch am Ende gegen sie zu richten, da er nun mit der CDU koalieren will, anstatt ein starkes Linkes Lager zu schaffen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und da hat Hubert Ulrich viel mit Matschie gemeinsam. Zwar führt er im Saarland nicht die SPD, aber doch eine Partei, die, wenn man ihrem Wahlprogramm vertrauen mag, auch eher links ausgerichtet ist, als liberal. So zumindest sehe ich die Grünen, egal ob auf Bundes-, Landes- oder Sonstiger-ebene.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Und wie Matschie, spuckte auch Ulrich vor der Wahl große Töne – vor allem gegen die CDU, denn sie galt es abzuwählen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun sind die Wähler im Saarland, ähnlich wie in Thüringen, der Wahlkampfrhetorik der beiden Streithähne gefolgt. Die CDU verlor die absolute Mehrheit und könnte selbst in einer schwarz-gelben Koalition nicht die Regierung stellen, ohne sich von einer dritten Partei dulden zu lassen. Sprich, die Mehrheit hat ein linkes Lager gewählt, und hat sich gegen eine Regierungsbeteiligung der CDU ausgesprochen. Doch genauso wie Matschie interessiert das Ulrich kein bisschen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch Ulrich wand sich von einer linken Koalition ab und zieht es wohl nun vor, sich einer Regierung derjenigen unterzuordnen, die es vor der Wahl galt zu bekämpfen, koste was es wolle. Und so schließt sich der Kreis. Denn beide, Matschie wie Ulrich ziehen es vor, ihre persönlichen Gefühle gegen gewisse Personen eines möglichen Koalitionspartner höher zu bewerten als politische Gemeinsamkeiten, auch wenn das ein Bruch mit den Versprechen bedeutete, auf die ihre Wähler zuvor gebaut hatten.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Aber so passen sie sich ganz dem Stil der deutschen Politik an: Lügen und betrügen bis es nicht mehr geht. Und dann fragen sich wirklich noch Experten, warum die Politikverdrossenheit steigt und die Wahlbeteiligung stetig sinkt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 01:57:00 +0200</pubDate>
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    <category>Christoph</category>
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    <title>Deutscher Außenminister - Muss er Englisch können?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/125-Deutscher-Aussenminister-Muss-er-Englisch-koennen.html</link>
            <category>Bundestagswahl 2009</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zwar ziert sich Guido Westerwelle noch, aber es ist doch sehr wahrscheinlich, dass der FDP-Vorsitzende der neue Au&amp;#223;enminister werden wird. Dabei sammelt er bereits kr&amp;#228;ftig Minus-Punkte, da er sich weigerte, nach dem Wahlsieg die Frage eines BBC-Reporters auf Englisch zu beantworten. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.netzeitung.de/vermischtes/1477099.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.netzeitung.de/vermischtes/1477099.html&quot;&gt;Nun denken die Briten f&amp;#228;lschlicherweise&lt;/a&gt;, dass dies ein neues &amp;quot;teutonisches Selbstbewusstsein&amp;quot; sei, sie konnten aber nicht ahnen (oder vielleicht doch?), &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.youtube.com/watch?v=lLYGPWQ0VjY&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=lLYGPWQ0VjY&quot;&gt;wie schlecht die Englisch-Kenntnisse unseres Oberclowns der Spa&amp;#223;-Partei ist&lt;/a&gt;. Da stellt sich aber die Frage, ob der deutsche Au&amp;#223;enminister die englische Sprache zumindest sehr gut beherrschen muss.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn man sich die meisten Kommentare zu dem Video auf YouTube durchliest, k&amp;#246;nnte man denken, dass in der Stellenausschreibung f&amp;#252;r den deutschen Au&amp;#223;enminister die Voraussetzung steht, dass Englisch in Sprache und Schrift perfekt zu beherrschen ist. Allerdings sehe ich keinen Grund, warum das &lt;em&gt;zwangsl&amp;#228;ufig&lt;/em&gt; so sein soll. Ich pers&amp;#246;nlich tendiere auch dazu, dass vor allem der Au&amp;#223;enminister, der Dreh- und Angelpunkt zu den verschiedenen Nationen ist, Englisch mindestens sehr gut beherrschen sollte. Allerdings gibt es inzwischen gen&amp;#252;gend Menschen, die sich als Dolmetscher ihr Geld verdienen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was die Briten auf ihrer Insel machen, sollte uns erst einmal egal sein. Sie wollen ja nicht einmal an dem starken Euro teilhaben und bel&amp;#228;cheln das Festland. Au&amp;#223;erdem verhalten sie sich in Sprachangelegenheiten so, als ob sie das verbriefte Recht darauf haben, Englisch als Weltsprache zu definieren, weil es halt ihre Sprache sei. Aber nur weil ihre Sprache sich durchgesetzt hat, hei&amp;#223;t das noch lange nicht, dass dies gerade &lt;em&gt;wegen&lt;/em&gt; des englischen Volkes oder deren Mentalit&amp;#228;t passiert ist. Schon allein aus diesem Grund finde ich die Antwort von Westerwelle auf die in Englisch gestellte Frage, so unsympatisch er mir gegen&amp;#252;ber erscheint, auch gut.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das t&amp;#228;uscht allerdings nicht dar&amp;#252;ber hinweg, dass ein Au&amp;#223;enminister eben nicht machen kann, was er will, bzw. Qualit&amp;#228;ten aufweisen muss, die ihn f&amp;#252;r sein Amt bef&amp;#228;higen. Und darunter geh&amp;#246;rt nun einmal auch, eine Sprache zu sprechen, die sich in der Weltpolitik mehr oder weniger durchgesetzt hat. Hinzu kommt, dass zwar die Meinung der Anderen uns in erster Linie egal sein sollte, allerdings ist das Image, bzw. das Ansehen unseres Landes au&amp;#223;erhalb Deutschlands wichtig. Und dieses Ansehen wird zu einem gro&amp;#223;en Teil auch von dem Au&amp;#223;enminister gepr&amp;#228;gt.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Aber, so der Vorwurf von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ormus.info/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ormus.info/&quot;&gt;Ormus&lt;/a&gt;, soll ich nicht so verbittert sein, dass wir nun von zwei Frauen regiert werden. Und vielleicht geht Westerwelle ja dem ganzen Spott aus dem Weg, und wird Familienminister. Wobei, dann erst recht.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 29 Sep 2009 13:57:08 +0200</pubDate>
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    <category>Außenminister</category>
<category>BBC</category>
<category>Englisch</category>
<category>Frage</category>
<category>Guido</category>
<category>Reporter</category>
<category>Spott</category>
<category>Westerwelle</category>

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    <title>Landesvater = Vorbild?</title>
    <link>http://www.rote-couch.com/archives/121-Landesvater-Vorbild.html</link>
            <category>Bundestagswahl 2009</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach dem Bruch der gro&amp;#223;en Koalition in Schleswig-Holstein d&amp;#252;rfen dort die W&amp;#228;hler etwas fr&amp;#252;her an die Urne treten. Die Kandidaten f&amp;#252;r die zwei gro&amp;#223;en Volksparteien sind dabei die gleichen Streith&amp;#228;hne, die die Koalition platzen lassen haben. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/310/488704/text/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/310/488704/text/&quot;&gt;Nun traten sie sich in einem Fernsehduell, welches ziemlich in Mode gekommen ist, gegen&amp;#252;ber.&lt;/a&gt; Gleich zu Beginn verpasste NDR-Moderator Andreas Cichowicz eine gro&amp;#223;e Chance. Nachdem er s&amp;#252;ffisant die gegenseitigen Schm&amp;#228;hungen der beiden Kontrahenten aufgez&amp;#228;hlt hatte, h&amp;#228;tte mich als interessierten Zuschauer nur eine Frage wirklich interessiert:&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&amp;quot;Nachdem ich ihnen nun vorgelesen habe, mit welchen Schimpf- und Hasstiraden sie sich beide in den vergangenen Monaten belegt haben, wer von ihnen beiden glaubt eigentlich noch ernsthaft, ein gutes Vorbild und Volksvertreter eines Landes zu sein, wenn sie es nicht einmal schaffen, ein Kleinkindverhalten abzulegen und wie bockige Buben &amp;#252;ber einander her zu ziehen?&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;  
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    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:50:46 +0200</pubDate>
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    <title>Vollbeschäftigung und Steuern runter</title>
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            <category>Bundestagswahl 2009</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Um bei den W&amp;#228;hlern zu punkten, greifen beiden Kanzlerkandidaten tief in die Trickkiste. So verspricht der eine, die Arbeitslosigkeit bis 2020 auf 0 zu dr&amp;#252;cken, und die andere, die Steuern zu senken. Beide Versprechen wirken etwas deplatziert, wenn man sich die momentane wirtschaftliche Situation betrachtet. Deswegen werden auch beide Ziele von vielen Seiten scharf kritisiert. Doch so unglaublich diese Vorhaben auch wirken m&amp;#246;gen, so unwahrscheinlich sind sie gar nicht, vor allem dann, wenn sie Hand in Hand gehen, wie in einer Koalition.&lt;/p&gt;    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Dass der Vorschlag von Frank-Walther Steinmeier, die Arbeitslosenquote auf 0 Prozentpunkte dr&amp;#252;cken zu wollen, eine gewisse L&amp;#228;cherlichkeit enth&amp;#228;lt, wissen nicht nur dessen Kritiker. Sieben Jahre hatte die Rot-Gr&amp;#252;ne Regierung Zeit, solche Ziele anzupacken und umzusetzen. Allerdings scheiterten nicht nur die Versuche eine wirkliche Wende nach den schwarzen 16 Jahren zu bringen kl&amp;#228;glich, sondern auch das Regierungsb&amp;#252;ndnis. Doch nun will der Schr&amp;#246;der-Freund genau das erreichen?&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Doch nicht nur er gibt sich dem Spott preis. Auch Angela Merkel will die Steuern so schnell wie m&amp;#246;glich senken. Lieber heute, als morgen. Zumindest wenn man ihren Aussagen Glauben schenken mag. Doch wie soll die teure Wirtschaftskrise gegenfinanziert werden? Wo sollen die Milliarden und Aber-Milliarden herkommen, die in den vergangenen 18 Monaten verpulvert wurden? Mal ganz abgesehen davon, dass vor allem die, welche die Verlierer dieser Wirtschaftskrise sind, diesen Freikauf finanzieren d&amp;#252;rfen fehlt einfach das Geld, um auf Steuermilliarden verzichten zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Weniger Steuern kann aber nur funktionieren, wenn die Anzahl der Steuerzahler steigt. Das bedeutet wiederum, es braucht mehr Menschen in Lohn und Brot, und damit weniger Arbeitslose.&lt;/p&gt;  &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist so, als ob beide w&amp;#252;ssten, dass es in Deutschland genug Geld gibt, jedem Menschen eine maximal 6 Stunden Arbeit zu geben, mit einer weitaus ausreichenden Bezahlung, um ihn und seine Familie gesund &amp;#252;berleben zu lassen und dabei noch genug Geld abf&amp;#228;llt, um dessen Freizeit individuell zu gestalten. Doch dies w&amp;#252;rde bedeuten, nicht mehr das Raubtier zu spielen, sondern f&amp;#252;r die Herde, also die Gemeinschaft zu arbeiten und es verlangt eine radikale Wende in der Wirtschafts- und Steuerpolitik.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 03 Aug 2009 14:55:24 +0200</pubDate>
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    <category>Angela</category>
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