Artikel mit Tag Eva
Der Mob, den ich rief …
Die Blogger-Gemeinde hat wieder einen Aufhänger zum Aufregen, vor allem da einer aus ihren Reihen abgemahnt wurde. Philipp (in welcher Form auch immer geschrieben) heißt der Täter, und hat ein etwas gewagtes Zitat eines Artikels der Gegenpartei, der Journalistin und Schriftstellerin Eva C. Schweitzer gebracht. Die ganze Geschichte ist inzwischen so bekannt, dass ich sie hier nicht noch mehr darstellen muss. Sie (also die Geschichte) zeigt, dass der Mob, den Johnny Haeusler rief, sich verselbständigte und ihn nicht mehr los wurde. Und nun rennt eben jener Mob blind gegen Windmühlen an.
Die Gefahr im Internet
Es gibt viele Gefahren, die im Internet lauern. Böse Viren, Trojaner oder andere Schadsoftware kann sich der unbekümmerte oder unvorsichtige User einfangen, um sich dann mit Datenklau oder Fehlverhalten seines Systems herumzuschlagen. Doch nicht nur die bösartigen Programme bedrohen das Internet, auch eine Eigenheit des menschlichen Verhaltens. Ein schönes Beispiel dafür hat eine "bissige" Journalistin/Schriftstellerin, ein etwas unbekümmerter Blogger und die Netzgemeinde geliefert. Doch worum geht es?
Die Last der Verantwortung
Verantwortung ist gut, denn sie zeigt uns unsere Pflichten auf. Und es wird gesagt, dass die Deutschen die größte Last einer Verantwortung überhaupt tragen. Das dritte Reich und seine ganzen schrecklichen Facetten lassen immer wieder Menschen in anderen Ländern in erster Linie an Nazis denken, wenn sie auf Deutsche treffen. Damit müssen wir leben. Doch wie soll mit der Verantwortung umgegangen werden? In Deutschland wird vieles per Gesetz verboten, was in einem Zusammenhang mit den Werten und der Symbolik aus dieser Zeit zu tun hatte. Und wenn es nicht per Gesetz verboten wird, dann erinnert uns der Zentralrat der Juden sehr lautstark daran, dass wir etwas falsch gemacht haben. Das ist auch gut so. Denn als Kontrollmedium möchte ich ihn nicht missen, auch wenn es eigentlich nicht nötig sein sollte. Denn jeder Deutsche sollte sich seiner Vergangenheit bewusst sein. Die schrecklichen Ereignisse dieser Zeit dürfen nicht in Vergessenheit geraten und sollten uns wenigstens als bittere Lehre dienen, wenn wir daran schon nichts mehr ändern können. Doch hege ich Zweifel, dass mit der Verantwortung in Deutschland und auf der ganzen Welt in richtiger Art und Weise umgegangen wird.

