Artikel mit Tag Linke
"Schwarz-Rot ist unser Tod"
Der Thüringer SPD-Chef Christoph Matschie gab bekannt, dass die Thüringer SPD in Koalitionsverhandlungen mit der CDU eintreten wird. Damit wendet sie sich von der Linke und den Grünen ab, da ein Bündnis mit der CDU angeblich mehr Stabilität biete. Der Vorstand, der sich für diesen Weg mit 18 zu sechs Stimmen entschieden hatte, betritt damit einen sehr schmalen Grad. Dieser Richtungswechsel verdeutlicht allerdings das Problem der SPD im gesamten Land. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich, sowie die Ungradlinigkeit der Partei lässt ihnen die Wählerschaft wegbrechen.
Warum ich Politikern nicht traue
Es ist eigentlich kein Wunder, dass es um alles Verschwörungstheorien gibt. Jacko wurde ermordet, Die Mondlandung sei nicht echt gewesen und die Twin-Towers wurden damals von der eigenen US-Regierung gesprengt. Ja selbst der King des Rock'n Roll soll noch leben. Gut, die zwei Kings werden nichts mit staatlichen Einrichtungen zu tun gehabt haben, aber schon alleine dass es Menschen im eigenen Volk gibt, die ihrer Regierung solch einen Betrug wie in den zwei genannten Fällen zutrauen, ist schon erstaunlich. Wie kommen die Menschen dazu, ihrer Regierung so zu misstrauen? Dieses Phänomen bleibt allerdings nicht nur den Amerikanern vorbehalten. Auch in Deutschland gibt es genügend Mythen und Skandale, die es nicht leicht machen, den Bürgervertreter an der Spitze des Landes zu vertrauen. Auf ein Beispiel hat mich ein Freund gebracht. Es fand in Hessen statt und der Landeschef Roland Koch (CDU) spielt hier zwar nur indirekt, aber doch die Hauptrolle.
Dickköpfigkeit
Ob der SPD eine ähnliche Aufholjagd gelingt wie in den letzten Bundestagstagswahlen? Das ist zu bezweifeln. Zu weit haben sie sich vom Wähler entfernt. Zu sehr suchen die Obersten der Partei den Spagat zwischen Wirtschafts- und Wählerinteressen. Sie wollen einfach nicht verstehen, dass sie entweder nur das eine, oder das andere haben können. Alle anderen haben das schon begriffen.
Die Last der Verantwortung
Verantwortung ist gut, denn sie zeigt uns unsere Pflichten auf. Und es wird gesagt, dass die Deutschen die größte Last einer Verantwortung überhaupt tragen. Das dritte Reich und seine ganzen schrecklichen Facetten lassen immer wieder Menschen in anderen Ländern in erster Linie an Nazis denken, wenn sie auf Deutsche treffen. Damit müssen wir leben. Doch wie soll mit der Verantwortung umgegangen werden? In Deutschland wird vieles per Gesetz verboten, was in einem Zusammenhang mit den Werten und der Symbolik aus dieser Zeit zu tun hatte. Und wenn es nicht per Gesetz verboten wird, dann erinnert uns der Zentralrat der Juden sehr lautstark daran, dass wir etwas falsch gemacht haben. Das ist auch gut so. Denn als Kontrollmedium möchte ich ihn nicht missen, auch wenn es eigentlich nicht nötig sein sollte. Denn jeder Deutsche sollte sich seiner Vergangenheit bewusst sein. Die schrecklichen Ereignisse dieser Zeit dürfen nicht in Vergessenheit geraten und sollten uns wenigstens als bittere Lehre dienen, wenn wir daran schon nichts mehr ändern können. Doch hege ich Zweifel, dass mit der Verantwortung in Deutschland und auf der ganzen Welt in richtiger Art und Weise umgegangen wird.
Politischer Aschermittwoch - Karneval
Ich kann jetzt nicht mit den letzten Jahren vergleichen, aber nachdem ich mir bei der FAZ-Online den Artikel zum politischen Aschermittwoch durchgelesen habe, kam ich mir vor, wie im Karneval. Da werden hervorragende Büttenreden geschwungen. Denn was man zu lesen bekommt, ist an Sarkasmus schwer zu überbieten.

