Artikel mit Tag angela
GM tritt nach
Dass GM auf der Nase der Bundesregierung getanzt hat, ist seit der Absage an den Verkauf von Opel klar. Um die ganze Sache noch ein wenig spannender zu machen, tritt GM-Chef Fritz Henderson noch einmal nach. Süffisant erklärte er, dass man "ungeheuer dankbar" für die Unterstützung sei, und dass ohne eben diese man ansonsten nicht hier wäre.
Kurz und Bündig - Teil VII
Nun, ich kann es doch nicht lassen. Da die Medien kein Problem haben, Missverständnisse herauf zu beschwören (als Beispiel dient hier die FAZ), es in der neuen Bundesregierung zwischen den Koalitionspartnern schon kriselt und ein Friedensnobelpreisträger mit Waffen absahnt, kann ich nicht einfach so still rumsitzen. Einen kleinen Nachschlag liefert Karstadt, welches ein schönes Beispiel für die Ungerechtigkeit des Raubtierkapitalismus liefert.
Merkels Ganoven auf einem Blick
Nun sind auch die letzten Personalien geklärt und schon bald nimmt die neue Regierung ihre Arbeit auf. Das Kabinett von Angela Merkel ist dabei sehr bunt besetzt und bietet jede Menge Angriffspunkte. Damit degradiert sich diese Zusammensetzung zum lustigen Postengeschachere. Zwar sind nicht alle Positionen fraglich, aber ich bin mir sicher: Es werden sehr lustige vier Jahre!
Schäuble und seine Vergangenheit
Wolfgang Schäuble wird neuer Finanzminister von Deutschland. Obwohl er während der Aufklärung zur CDU-Spendenaffäre gelogen hat. Nicht nur einmal. Und wohl auch öfter als wir wissen. Barbara E. wird entlassen, weil, so das Landesarbeitsgericht in Berlin, "eine Kassiererin müsse «unbedingte Zuverlässigkeit und absolute Korrektheit» zeigen." Wegen ihres "Fehlverhaltens" ist demnach das Vertrauensverhältnis zu ihren Arbeitgeber zu stark zerrüttet. Bitte?
Vier Jahre Weihnachten
Bis tief in die letzte Nacht hinein verhandelten CDU, CSU und FDP über den neuen Koalitionsvertrag. Nachdem nun eine Einigung errungen wurde, gibt es heute morgen die erste Pressekonferenz von Angela Merkel, Horst Seehofer und Guido Westerwelle. Was da aber so zusammen kommt, klingt mehr nach "Wünsch dir was", als "So ist es". Stehen uns vier Jahre Weihnachten bevor?
Vollbeschäftigung und Steuern runter
Um bei den Wählern zu punkten, greifen beiden Kanzlerkandidaten tief in die Trickkiste. So verspricht der eine, die Arbeitslosigkeit bis 2020 auf 0 zu drücken, und die andere, die Steuern zu senken. Beide Versprechen wirken etwas deplatziert, wenn man sich die momentane wirtschaftliche Situation betrachtet. Deswegen werden auch beide Ziele von vielen Seiten scharf kritisiert. Doch so unglaublich diese Vorhaben auch wirken mögen, so unwahrscheinlich sind sie gar nicht, vor allem dann, wenn sie Hand in Hand gehen, wie in einer Koalition.
Steuersenkung vs. Steuererhöhung
Die CDU hatte nur ein Problem. Nämlich dass sie keines hatte. Die Linken und SPD zerfleischen sich selbst und/oder bauen sich mit der Vergangenheit eine Scheingegenwart auf, die Grünen machen sich seit der Koalition mit der CDU in Hamburg selbst unglaubwürdig ("Wir wollen regieren, egal wie"), die FDP hängt trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise weiter an ihrem liberalen Gedanken und die anderen Parteien sind (noch) zu klein. Eigentlich könnte es nicht schöner sein. Doch das ist das Problem. Wer keines hat, der macht sich halt welche.
"Lasst es uns machen wie Gerhard Schröder"
Die SPD hat ein Problem, ein sehr großes sogar. Einst der Verfechter des kleinen Mannes verliert sie immer mehr Halt in der Bevölkerung. Bei der letzten Europawahl vom 07.06.09 erreichte sie 20,8 Prozent. Zwar war das nur 0,7 Prozent weniger als noch bei der letzten Wahl, aber für eine "Volkspartei" stellt solch ein Wahlergebnis ein Desaster dar, vor allem, da sie als Gradmelder für die Bundestagswahlen dient und die Stimmung im Land misst. Nun leckt sich die SPD ihre Wunden, um bis zur Bundestagswahl wieder fit zu werden. Doch woran liegt es, dass die SPD so viele Wähler verloren hat?
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Sechs, setzen, Herr Piper
General Motors und Opel sind nun zu einem großen Teil in der Hand des Staates. Nachdem die Unternehmen in den Untergang geführt wurden, versuchen Politiker nun so viele Arbeitsplätze zu retten wie möglich. Dass das nicht gut gehen wird, davon ist Nikolaus Piper von der Süddeutschen überzeugt. Denn in seinem Kommentar über die zunehmende Verstaatlichung unterstellt er den Politikern die falsche Beweggründe, und damit nicht die Weitsicht, wirklich wirtschaftlich zu arbeiten. Dabei übersieht er aber einen äußerst wichtigen Punkt: Auch Manager in der Wirtschaft betrachten das Unternehmen nicht von allen Seiten.
Kurz und Bündig - Teil Drei (Neues Thema)
Der dritte Teil meiner Kurz und Bündig Serie startet mit einer Richtigstellung in eigener Sache. Zu Fehlern muss man stehen, sag ich immer. Außerdem geht es um den ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten, viele gute Geister und Mahnungen an unsere Bundeskanzlerin. (NEU-AKTUALISIERT) Außerdem muss ich mich mal über die heutige (09.03.09) “Heute am Mittag”-Sendung aufregen.
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